Die Vulva als Tor in fremde Galaxien

Die 29-jährige Jennifer Mehigan bastelt virtuelle, pastellfarbene Welten voll starker Frauen, um gängige Geschlechterrollen und Schönheitsideale umzukrempeln.

Schaut man sich den Instagram-Account von Jennifer Mehigan an, bekommt man das Gefühl, in einem abgedrehten pastell-pornösen Pixeltraum festzustecken: Mit Hilfe von 3D-Software kreiert die in Singapur lebende 29-Jährige abstrakte Kunst und holografische Cyberwelten. Jennifer, die sich selbst als «Queer Artist» sieht, macht verdammt schräge Animationen. Und auch, wenn es auf den ersten Blick nicht ganz ersichtlich ist – eine Message versteckt sich ebenfalls in ihren Kreationen: Sie setzt sich mit weiblichen und männlichen Rollenbildern auseinander.

Mit einer grossen Portion Neonfarben, Metall, Vinyl, diversen Waffen und einer Prise 90s-Throwback und BDSM-Ästhetik, bastelt Jennifer aufgepumpte Bodybuilderinnen, die Männer in den Schwitzkasten nehmen oder Frauen, zwischen deren Beinen sich Tore zu anderen Galaxien öffnen. Die gebürtige Irin versucht, eine Welt zu schaffen, in der Schönheitsideale keinen Platz haben, wie sie im Interview mit «i-D» erzählt.

Ausstellungen überall auf der Welt

Doch Jennifer ist nicht nur in der digitalen Welt zuhause: Oft vermischt sie ihre Werke auch mit Skulpturen – fernab vom Screen, im realen Raum. Und diese Kreativität kommt an: Seit mehr als vier Jahren stellt die Künstlerin rund um den Globus aus. «Ich glaube, dass ich gerade am Anfang von etwas stehe, aber ich bin noch dabei herauszufinden, wie es funktioniert», sagt die Künstlerin. Wie das in Zukunft aussehen wird, verfolgst du am besten über ihren Instagram-Account.


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12 Kommentare

Ekeltoni vor 1 Monat
Degenerierte emanzenscheisse ist das. Vielleicht werden die froin darum unterdrückt, weil sie genau so eine scheisse von sich geben wenn sie freie hand haben🤔??!
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Lala vor 1 Monat
findet ihr die Figur schlimm von der Frau auf dem zweitem Bild?
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Antwort von vor 1 Monat
na ja ich würd nicht tauschen wollen...
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Maki vor 1 Monat
Kunst ist rein Sujektiv und sollte als solches behandelt werden, liebe Kommentatoren/innen.
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