Nein, das sind keine Fotografien

Mit einem simplen Kugelschreiber erschafft der mexikanische Künstler Alfredo Chamal realistische Bilder, von denen so mancher Fotograf nur träumen kann. Das Netz kann sich nicht satt daran sehen.

Du machst es auch, aber realisiert es vielleicht gar nicht: Während eines Telefonats oder einer Sitzung schweifen deine Gedanken ab und dein Kugelschreiber macht gleich mit. Der leere, weisse Block vor dir – auf den du sowieso nichts geschrieben hättest, wenn wir ehrlich sind – wird mit Mustern, Gesichtern oder sonstigen Kritzeleien verziert und am Ende hast du ein kleines Sammelsurium an herzigen Doodles.
 
Solche Kunstwerke hat der mexikanische Künstler Alfredo Chamal wohl im Kindesalter angefertigt. Denn die heutigen Kugelschreiberbilder des 24-Jährigen sind so gut, dass jeder Fotograf mit einer noch so guten Kamera neidisch werden würde.
 
Wieso können wir das nicht?
 
Von Schattierungen über Fältchen bis hin zu den kleinsten Reflektionen: Mit seinem Talent holt der Visual Artist das Maximum aus einem simplen Kuli heraus und kreiert mit so viel Liebe fürs Detail ungemein realistisch Bilder, dass man sich wirklich fragen muss, warum sie nicht in jeder grossen Kunstgalerie hängen.
 
Seine Werke stossen in der virtuellen Galerie – auch Instagram genannt – auf grossen Anklang. Die User sind voller Lob für Chamal und kommen aus dem Staunen gar nicht heraus, was man unter Einsatz handelsüblicher Schreibgeräte alles fabrizieren kann. Einige Highlights seiner wahnsinnig detaillierten, hyperrealistischen Zeichnungen kannst du in der Bildstrecke bestaunen. 

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9 Kommentare

marco vor 7 Monate
voll langweilig. franz gertsch hat da wenigstens noch spannende szenen nachgemalt. haha witzig ich mache eine reproduktion einer digitalen reproduktion, ich bin ja so post-internet. das hat doch absolut keinen künstlerischen Wert. ich könnte einen Roboter programmieren, der das kann. jeder der so billiges abmalen mag hat keine Seele.
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??? vor 7 Monate
Hut ab und staunen
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Burim Becher vor 7 Monate
Wow es ist also doch möglich über Kunst zu schreiben, die nicht ekelerregend oder feministisch ist? Gratuliere tilllate.
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Antwort von Modern Retro vor 7 Monate
Das (Anti-)Feministische kann man rein bringen: Es zeigt sich wieder einmal, dass Frauen in puncto Kunst den Männern das Wasser einfach nicht reichen können. Bis zur Muse reicht's, aber mehr auch nicht. Die Bilder sind so auf dem Screen wirklich sehr beeindruckend. Sie in natura zu sehen, wäre wohl eine Offenbarung.
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