Amerikaner mauert Menschen in Wände ein

Mark Jenkins sorgt mit seinen Installationen immer wieder für Schockmomente und Anrufe bei der Polizei. So echt sehen seine Figuren aus, die er mitten unter uns stellt.

Mark Jenkins ist ein Streetartkünstler der etwas anderen Art. Er beschmiert keine Wände oder klebt Poster an die Vitrinen umstrittener Banken, sondern mauert Menschen in Hauswände ein, steckt sie in Abfallcontainer oder lässt sie leblos in einem See treiben. Immer wieder sorgt er damit für Schockmomente bei vorbeilaufenden Passanten.

Für seine Kunst bringt er – zum Glück – niemanden um, sondern täuscht uns mit hyperrealistischen Körpern. Diese baut er selbst und kleidet sie anschliessend mit Jeans und Sweater ein. Und tatsächlich, seine Figuren sehen so echt aus, dass auch wir zweimal hinsehen mussten, um sie zu entlarven. Das einzige was sie optisch von uns unterscheidet: Sie haben alle keine Gesichter.

Witzig oder makaber?

Plötzlich ragen zwei Beine aus einer Regenrinne oder ein Mann steckt mit seinem Kopf im Brunnen fest. Während manche Kreationen witzig und offensichtlich fake sind wie die Müllsackmenschen, wirken andere doch ziemlich verstörend. Vor allem, wenn Mark ein Mädchen auf ein Dach stellt, so als würde es jeden Moment Selbstmord begehen.

Manchmal bleibt der Künstler stehen und beobachtet die Reaktionen der Menschen. So konnte er sogar einmal zusehen, wie ein Rettungsschwimmer eine seiner leblosen Figuren aus einem Fluss zog. Er wollte ihn zwar noch stoppen, doch der Mann war bereits im Wasser.

Leblose Körper trägt man lieber am Tag herum

Schon einige Male wurde er deshalb während dem Installieren der Körper gestoppt: «Deshalb bauen wir die Installationen nur tagsüber auf. Nachts mit einem leblosen Körper herumzulaufen, würde wohl noch schlimmer enden», erzählt Mark dem Notorious Magazine. «Ich denke, dass gewisse Kulturen diese Art von Humor nicht verstehen, weil sie in ihrem Land mit viel Gewalt und Krieg zu kämpfen haben», sagt er im gleichen Interview.

Jeder will ihn – sogar Banksy

Aber nicht alle finden seine Kunst schlecht oder wollen sie zerstören. In seinem Heimatland den USA kennt man Mark Jenkins und seine schockierenden, makabren Figuren gut, die man verstreut auf der ganzen Welt findet. Auch grössere Organisationen wie Greenpeace oder sogar die Streetart-Legende Banksy arbeiteten schon mit ihm zusammen. Und wie es aussieht, schafft es der verrückte Künstler auch in Zukunft alle Augen auf seine Werke zu ziehen.


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15 Kommentare

Zombie vor 1 Monat
Laaccchhhhhh hehehe Klasse, einfach nur Klasse der Mann hehehe. Wer Menschenkenntnissen hat weiss sofort, das seine Arbeiten doch nur schwarzer Humor und vorallem ironisch gemeint sind. Sowieso wenn man genau hinschaut und das mindestens 2 Minuten dann merkt man dass sich die Puppe ja gar nicht bewegt also kann Diese ja kaum ein Mensch sein hehehehe. Bild 18 ist grossartig laacchhhh ja sicher schlafen mitten im Verkehr mit Bett hehehehehe ich hätte noch ein Schild am Bett angehängt mit " Bitte nicht stören " draufgeschrieben hehehe. Persöhnliche Mitteilung für Mark : Hey Mark, you always the Man hehe this Video is dedicated to you my Brother!!!!!😃
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Antwort von !!!! vor 1 Monat
Dein Englisch lässt zu wünschen übrig. Und du kannst ein fremdes Video nicht jemanden widmen. Mann!
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Antwort von Zombie vor 1 Monat
Ohh keine Sorge Herr oder Frau Identitätsloser, Der hat mich schon verstanden, vorallem hat Der auch bessere Glotzern als Du und versteht sehr wohl, was mein Video hier bedeutet hehehe 😃!! Tut mir nur Leid, dass Du das offenbar nicht begriffen hast 😃!!!!
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Antwort von maria vor 1 Monat
Das ist nicht dein Video.. Deine Kommentare werden übrigens immer wie bescheuerter. Solltest dir ein Hobby suchen.
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