In diesen Städten kiffst du am günstigsten

Wo wird am meisten gekifft? Wie teuer ist Weed in den verschiedenen Städten? Und welche Staaten könnten mit einer Legalisierung am meisten Steuern einnehmen? Der Cannabis-Index gibt Einblick in die weltweite Kifferkultur.

Es ist ziemlich schwierig, den aktuellen Preis für Gras an irgendetwas festzumachen, solange das Grünzeugs noch nicht legalisiert ist. Dein Stammdealer verkauft dir Deluxe-Dope für elf Stutz pro Gramm, beim dubiosen Typ am Bahnhof kostets zwar nur acht Franken, dafür kannst du dem Kram nicht ganz trauen.

Dank einer globalen Studie von Seedo, einem Hersteller von Mini-Gewächshäusern, wissen wir nun ganz genau, wo du wie viel für Cannabis bezahlst. Für die Analyse untersuchte das Kiffer-Unternehmen die Preise in 120 Städten. Daraus wurde im Anschluss berechnet, wie viel Steuereinnahmen sich der Staat entgehen lässt, nur weil Weed verboten ist.

Die Schweiz im Mittelfeld

Falls du dir gerne im Urlaub eine Tüte reinziehst, solltest du zum Beispiel nicht unbedingt nach Tokio fahren. Erstens mal ist Weed dort illegal und zweitens liegt die japanische Hauptstadt an der Spitze der teuersten Stoner-Länder. Durchschnittlich kostet ein Gramm dort knapp 30 Franken. Ein teurer Gspass. Am anderen Ende der Skala steht Quito in Ecuador: Dort bekommst du ein Gramm für läppische 1.20 – bei uns kaufst du dir damit nicht einmal eine Packung Papes.

Während in der Schweiz vieles teurer ist als im Ausland, landen wir im Cannabis-Index im soliden Mittelfeld: Zürich steht auf Platz 49. Der durchschnittliche Preis liegt laut der Studie bei neun Franken. Falls du dein Weed günstiger bekommst, schreib mir doch rasch ein Mail mit der Nummer deines Dealers kannst du dich also glücklich schätzen. Wenn du mehr bezahlst – schade! In der Westschweiz ist kiffen hingegen noch etwas teurer: Durchschnittlich bezahlst du in Genf 10.30 Franken aufs Gramm.

Der Staat lässt sich Millionen entgehen

Aus dem Cannabis-Index lässt sich auch lesen, in welchen Städten am meisten gekifft wird. Mit 77 Tonnen Gras pro Jahr ziehen sich die New Yorker am meisten Joints rein. Überleg dir mal, wie viel Kohle der Staat damit scheffeln könnte, wenn er Weed legalisieren würde? Auch das wurde in der Studie anhand der Steuereinnahmen mit Tabak berechnet: Über 329 Millionen Franken gehen der US-Regierung so jährlich durch die Lappen.

In Zürich liegt dieser Wert bei knapp zehn Millionen. Stell dir vor, wie viel also mit einer schweizweiten Legalisierung eingenommen würde. Der Staat könnte die AHV aufpeppeln. Oder immerhin eine ziemlich hübsche Party für die Bevölkerung schmeissen. Oder er spendiert jedem Bürger einen von Elon Musks Flammenwerfern. Auch nice.

Die Vorteile einer Legalisierung

Ein Ziel des Cannabis Index ist es natürlich, aufzuzeigen, wie dämlich das Gras-Verbot ist: «Durch die Entkriminalisierung von Marihuana werden Regierungen in der Lage sein, die Produktion besser zu regulieren, kriminelle Strassengangs zu entmachten und, wie wir in dieser Studie zeigen konnten, grosse Steuereinnahmen zu erwirtschaften», schreibt Seedo. Wir sind immerhin auf einem guten Weg dorthin: In der Schweiz werden mittlerweile Unterschriften für eine Initiative zur Legalisierung gesammelt.

Alle Ergebnisse des Cannabis-Index in einer sauberen Übersicht findest du hier.


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96 Kommentare

Blume vor 4 Monate
Mir persönlich gefällt der Begriff "kiffen" nicht. Hanf ist eine uralte Pflanze, welche man respektvoll behandeln und frei am Wegesrand wachsen lassen sollte (Outdoor!!😃. Lg
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Antwort von vor 4 Monate
Mir gefällt das wort überhaupt nicht, dann müsste man bei trunkenheit von stockbesoffen sprechen. Das ist überdurchschnittlich abwärtend angesicht der Jahrzehnte langen fake news welche der Bevölkerung vermittelt wurden
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Hans peter vor 4 Monate
Sowiso unnötig wird ja nur CBD legalisiert und kein THC der Schwarzmarkt macht weiterhin profit.
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vor 4 Monate
Ich kiffe ja auch aber was mich nervt ist diese gekünstelt-coole kiffer lebensweise, so mit bunten kleidern "individueller" kleidung und szenischer sprache. Alles oberflächlichkeiten die einen "wir-pathos" herstellen oder herstellen sollen. Und dann diese eng anliegen müscheli halsketten*&$#@!!! Was soll der scheiss??? Man kann auch kiffen und im sonstigen leben ein konservatives arschloch sein, so wie ich! Und überhaupt, wisst ihr verfluchten kiffers eigentlich dass ihr euch alle gleich anzieht und gleich auftretet wenn ihr denkt ihr seid voll individuell??? IHR MACHT MICH KRANK*&$#@!!! und warum gibt es eigentlich eine kifferszene??? Ich meine ist das euer lebensinhalt über den ihr euch definiert und über den ihr ein gemeinschaftsgefühl bildet?? REICHT EUCH DAS ETWA??? manchmal denke ich dass ich der einzige mensch bin der durch k
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