Transfrau lässt sich zum Reptil umoperieren

Eine Amerikanerin hat ihr Leben als Transfrau satt. Sie will künftig als Reptil durchs Leben gehen. Und bezahlt dafür über 60‘000 Franken.

Body Modification ist keine Seltenheit mehr, seien es nun geringfügige Veränderungen am Körper wie Piercings oder Tattoos oder Gröberes wie Hautimplantate und absichtlich zugefügte Narben. In die extremere Form fällt auch die Transformation der Amerikanerin Eva Tiamat Baphomet Medusa. 

Von Schlangen adoptiert

Tiamat, die 1961 als Richard Hernandez in Texas geboren wurde, ist transsexuell und hat in den letzten 20 Jahren massenweise Modifikationen durchführen lassen. Der Körper der Amerikanerin ist übersäht mit Tattoos und Piercings, sie besitzt acht Hörner und hat sich die Augäpfel grün färben lassen. Ausserdem liess sie sich die Nasenflügel, die meisten Zähne und die Ohren entfernen und besitzt von Kopf bis Fuss Narben und Brandings. Sie möchte sich wortwörtlich so durchs Leben schlängeln.

Der Grund für ihre Transformation liegt in ihrer Kindheit. Die 57-Jährige und ihre zwei Geschwister wurden tragischerweise mit fünf Jahren von ihren biologischen Eltern in der Wildnis ausgesetzt. In dieser Zeit haben Klapperschlangen sie unter ihre Fittiche genommen, erzählt sie in der Dokumentation von «The Wizard Of Odd TV». Darum will sie nun ein Reptil werden. Mit ihrer Veränderung zur «Trans-Spezies» zollt sie ihren zweiten Eltern – denen, die sich wirklich um sie gekümmert haben – Tribut.

Zuerst Mann, dann Frau, bald Reptil

Im richtigen Körper fühlte Tiamat nie. In der Dokumentation erzählt sie, wie offen sie in ihrer Jugend mit ihrer Homosexualität umging. Als sie noch als Mann lebte, erhielt sie ihre HIV-Positiv-Diagnose und unterzog sich – damals noch als Vizepräsident «einer der grössten Banken Amerikas» – unzähligen Operationen. Insgesamt blätterte sie schon über 60'000 Franken für ihre Veränderung hin.

Inzwischen betrachtet sich die Texanerin als halb Mensch und halb Reptil. «Nur» als Mensch möchte sie nicht mehr bezeichnet werden. Mit ihrer Veränderung würdigt die «Drachenlady», wie sie sich nennt, nicht nur ihre Schlangen-Eltern, sondern distanziert sich auch vom Bösen des Menschen. «Ich will nicht als Mensch sterben. So gutmütig sie auch sein können, im Vergleich zu anderen Spezies sind sie die destruktivsten und hasserfülltesten», erklärt das Halbreptil.

Legitime Frage: Welches Pronomen bevorzugt die Drachenlady? Die Antwort liefert sie ebenfalls in der Dokumentation: «Ich ziehe es vor, mit ‹es› angesprochen zu werden».


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90 Kommentare

Geht mal zum Psychiater vor 15 Tagen
Solche Menschen brauchen eher mal einen guten Psychiater.
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Antwort
Erik vor 15 Tagen
Es gibt Sie also doch, die Anunaki 😉
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Antwort von Zombie vor 15 Tagen
Hey Erik, darf ich dir mein Kompliment aussprechen, jo? Dankeschön, hehe endlich jemand der sich mit dem Thema Anunaki auch auskennt hehe mein Respekt für dich, bravissimo!! Klar gibts die aber vergiss dabei auch nicht die Nephilis, Sie kommen eines Tages alle einmal zurück auf die Erde, Manche sind ja schon da, grinnssss😃!!!
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... vor 15 Tagen
So viel Schwachsinn auf einem Haufen habe ich schon lange nicht mehr gelesen... Mir tut aber diese arme Person leid, eine solch schlimme Persönlichkeitsstörung sollte psychisch therapiert werden, nicht operiert!
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