Diese App macht dich zum Flüchtling

Mittels einer App können wir uns in das Leben eines Flüchtlings hineinversetzen. Das eigene Smartphone verwandelt sich dabei zu dem einer jungen Frau auf der Flucht.

Um auf die Missstände der Flüchtlingssituation aufmerksam zu machen und uns das Schicksal junger betroffener Menschen näherzubringen, haben die Vereinten Nationen eine App lanciert. In «Finding Home» verwandelt sich das eigene Smartphone in das der 16-jährigen Kathijah aus Myanmar. Statt wie gehabt auf Whatsapp zu chatten oder Candy Crush zu zocken, kämpfen wir plötzlich ums Überleben.

Wir entscheiden über ihr Schicksal

Durch die Geschichte von Kathijah, die während ihrer Flucht nach Malaysia von ihrem Bruder Ishak getrennt wird, erleben wir die Probleme der jungen Frau hautnah. Mal eine Woche ungeschminkt unterwegs zu sein oder sich über langweilige Studentenjobs aufzuregen, kommt uns da gleich etwas irrelevant vor.

Auf ihrem Handy erhalten und beantworten wir Nachrichten, führen Telefonate mit ihrem Bruder und scrollen durch ihre Fotos, um nach Hinweisen für eine sichere Reise nach Malaysia zu suchen. Je nachdem wie wir uns etwa für die Beantwortung einer SMS entscheiden, entwickelt sich das Leben des Teenies anders. Keine Angst, Kathijah ist ein fiktiver Charakter. Was wir aber in der App zu sehen bekommen, sind Geschichten von echten Menschen, die täglich um ihre Existenz bangen müssen.

Die App, die uns mittels Simulation mitten in einen bitteren Überlebenskampf katapultiert, ist derzeit leider nur im Google Play Store erhältlich.


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25 Kommentare

gogg vor 3 Monate
Wenn sie nur alle nach Malaysia oder anderr muslimische Länder flüchten würden...
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Realist vor 3 Monate
Mach doch eine realistischere App; Man startet in einem muslimischen Land, bekommt ein smartphone und eine Route, entledigt sich seines Passes, muss dann ein Land in Europa auswählen, welches die höchsten Leistungen bezahlt, man baut sich ein Netzwerk von Kontakten auf, besucht Köln in der Silvester nacht. Kleine Mini games, wie wieviel Bier man pro Tag im Park trinken kann, würden die App aufwerten. Gewonnen hat man, wenn man sich radikalisiert oder ein maximum an Ländern beusucht und bereichert.
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Jj vor 3 Monate
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Markus Steiner vor 3 Monate
Heisst ich bekomme alles gratis, ein schönes Haus - aber nur neu denn Alte will ich nicht (Beispiel Adligenswil), mein Handy abo ist gratis, immer das neuste Handy, Krankenasse, Zahnarzt, alles gratis. Den ganzen Tag am Bahnhof Zürich rumstehen, Frauen anmachen, Einbrechen oder stehlen denn ausweisen kann man mich ja nicht und einsperren auch nicht, ich bin ja ein armer Asylant. Wo kann ich mich melden?
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