Dieses Pesto macht dich high

Grasguetzli und Haschkekse? Pff, Anfänger! Ein neues Kochbuch zeigt dir, wie du Pizza, Pasta und Popcorn mit Cannabis kochst.

Wenn es dir wie uns geht, dann hört dein kulinarisches Kiffer-Spektrum beim Guetzle auf. Klar: Gras ins Joghurt zu krümeln oder das Fondue mit Haschisch anzureichern sind ebenfalls All-Time-Favorites. Aber Kochen kann man das nicht wirklich nennen, da kannst du noch so bekifft sein.

Um unsere Kiff-Kulinarik auf das nächste Level zu hieven, besorgten wir uns das kürzlich erschienene Kochbuch «Bong Appetit». Wenn dir der Titel mit Flachwitz bereits zusagt, dann liefert dir das Buch noch ein paar Perlen der Namensgebung, die garantiert verkifften Köpfen entsprungen sind: «Artischocken mit Zitronen-Cannanaise», «Pizza Cannagherita» und «Spaghetti Aglio e Bongolio». Das ist sogar nüchtern ein bisschen witzig.

Die Gerichte des Buches basieren auf sieben Grundrezepten, die Lebensmittelbasics wie Milch, Honig, Öl oder Vodka mit Hanf anreichern. Daraus bastelt «Deutschlands erster Cannabiskoch» Sascha Basler dann mal mehr, mal weniger ausgefallene Gerichte, die speziell auf den Cannabisgeschmack abgestimmt sind. Von Salaten über Hauptspeisen bis zu Dessert und Drinks ist alles mit dabei. Ach, und: Der «GaultMillau»-ausgezeichnete Koch war früher Musikmanager und gilt als Entdecker von Rammstein. Logisch, dass wir seine Weed-Gerichte mal kosten müssen.

Öl zu produzieren dauert lange

Wir entscheiden uns für Cannabis-Pesto. Weil: Der italienische Klassiker ist geil, ein paar Tage haltbar und ausserdem übersteigt anderes Zeugs als Pasta eh die Kochkünste der meisten. Als erstes soll man dafür Oliven-, Erdnuss-, Sesam- oder Traubenkernöl mit Cannabis anreichern. Was easy klingt, ist aber erstaunlich aufwendig. Insgesamt muss das Gras über zwei Stunden im Ofen bei 100 Grad ins Öl eingearbeitet werden. Dazwischen wird es ein bisschen durchgepresst und mehrmals abgekühlt.

Das Hanföl riecht bereits erstaunlich stark nach Pesto, besitzt eine minim dunklere Farbe als herkömmliches Olivenöl und schmeckt etwas schärfer. Und es soll verdammt high machen, immerhin stecken da die Wirkstoffe von rund 15 Gramm Cannabis drin.

High nach italienischer Art

Das Rezept aus «Bong Appetit» entspricht ziemlich genau anderen Pestos: Pinienkerne, Basilikum, Petersilie, Parmeggiano, Chili, Knoblauch – und halt Hanf-Öl. Der Weed-Koch behauptet aber, dass das Zusammenspiel von Basilikum, Petersilie und Cannabis schlicht genial sei – dank dem Drogenpflänzchen gewinne die Sauce an Würze. Und natürlich macht sie high.

Gute Sache. Bis das Pesto fertig ist, dauert es gar nicht so lange. Und das Resultat ist tatsächlich ziemlich schmackhaft. Dank dem Hanf schmeckt und riecht die Sauce fein nach Kräutern, Garten und verkifften Chill-Abenden am See. Und sie hat es auch in sich: Nach einer guten Stunde und einer durchschnittlichen Portion haut die Pesto ziemlich fest rein. Eine runde Sache. Und im Vergleich zu schlichten Grasguetzli ist das definitiv eine etwas andere, ausgefuchstere cannabiskulinarische Erfahrung.

Auch mit CBD möglich

Bevor ihr hier die Moralapostel spielt: All die Rezepte lassen sich natürlich hervorragend mit dem legal erhältlichen CBD-Gras nachkochen. Der Autor des Buches erwähnt auch explizit, dass sein Werk nur für Patienten gedacht ist, die Cannabis aus medizinischen Gründen konsumieren müssen. Diesem Disclaimer schliessen wir uns natürlich kommentarlos an. Man kocht und konsumiert ja nicht aus Spass oder so. 


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28 Kommentare

Ekeltoni I., einzigster, wahrhaftigster, genuinster und durchlauchtester Fürstbischof der tillate Di vor 1 Monat
Muuaahaha, i bleib lieber beim bier, liiber versoffen als verkifft is mäine devise, hick, ich hab lieber ne bierfahne als rothe augen mahahaha😂
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Ekeltoni vor 1 Monat
Hanf macht blöde, liberal und transsexuell. Überlegteuch das befor ihr hanf pesto fresst, ihr verfluchten hipsters😲
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Antwort von Kit vor 1 Monat
Was ist denn an liberal und transsexuell so schlimm?
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Antwort
Antwort von Ekeltoni vor 1 Monat
Wenn du das fragen musst verstehst du die antwort eh nicht, du pfeife😎
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Antwort
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