Das passiert, wenn ein iPhone in ein heisses Alubad fällt

Der amerikanische Youtuber «BackyardScientist» erreicht zum Jahresende den Gipfel der Zerstörvideos: Er kippt ein iPhone in siedend heisses, geschmolzenes Aluminium.

Alle Jahre wieder schmelzen viele von uns an Silvester kleine Stücke von Blei zusammen, kippen das flüssige Schwermetall in Wasser und lesen daraus, was uns das nächste Jahr bringen soll. Das ist schön und gut. Aber alle, die das ein bisschen verweichlicht finden und sich ein bisschen mehr Feuer und Flamme in ihrem Bleigiessen wünschen, kommen nun auf ihre Kosten.

Denn der verrückte Youtuber «Backyard Scientist» – der in seinem Hinterhof mal gerne wahnwitzige Experimente durchführt – hat den ganzen Brauch auf ein neues Level gebracht. Und wir sind uns sicher: In seiner Zukunft liegt definitv keine iPhone-Reparatur oder Versichunsauszahlung für ein kaputtes Smartphone.

Denn mit Unterstützung des Youtubers «Gizmo Slip» – der testet gerne die Robustfähgkeit von Smartphones – kippte der Amerikaner mal eben schnell ein iPhone in siedend heisses, geschmolzenes Aluminium. Wie man es halt mal so macht. 

Gib es zu, die Bilder sind episch! Vor allem Fans von zerstörerischen Hydraulikpress-Videos werden wohl einen Destruktiv-Orgasmus kriegen.

Allgemein haben Kaputtmachvideos – wie jene mit Hydraulikpressen – dieses Jahr an grosser Beliebtheit gewonnen. Ob Barbiepuppen, Bowlingkugeln oder gar Diamanten – alles wurde dieses Jahr von einer Kamera in kleine Stücke zerlegt. Der Pionier-Youtubekanal, «The Hydraulic Press Channel», erhielt 2016 sogar eine Auszeichnung von Youtube selber.

Warum wir uns gerne solche einfachen Videos immer wieder zu Gemüte führen, daran scheiden sich die Geister. Zerstörungswut, passend zu 2016 oder weil es beruhigend wirkt? Entscheide du selber. Wir geben uns in der Zeit das schmelzende iPhone-Video in Dauerschleife und prophezeien: 2017 werden wir sicherlich noch ein paar solcher Clips sehen. 


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12 Kommentare

Hugo vor 5 Monate
Wiso hüpft der Typ nicht selber ins heisse Alubad ? Wäre bestimmt interessanter ihm zuzusehen wie er sich windet und schreit vor Schmerzen als dem iPhone. Evtl würde er sich auch im nichts auflösen oder es bleiben danach höchstens ein paar aluminisierte Knochen übrig. Und das beste: danach wäre sicher auch Schluss mit solchen völlig unnötigen Zerstörungsvideos
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Antwort von vor 5 Monate
Könnten Sie eigentlich auch tun. Dann gäbe es einen weniger dem jeder Grund zum jammern recht ist.
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Antwort von J vor 5 Monate
Dramaqueen
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Guido vor 5 Monate
Zitat:"Das Gadget, für das wir uns wohl fast lieber eine Hand abhacken würden".... Bitte was? Wer ist wir? Wer sich für eine Telefon, auch wenn es ein Apfel ist, sich "fast" eine Hand abhacken würde, der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank....
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