17-Jährige tauscht Jung­fräu­lich­keit gegen iPhone

Eine junge Chinesin bot für ein iPhone ihre Jungfräulichkeit zum Verkauf an. Um der jungen Frau eine Lektion zu erteilen, organisierte eine Vloggerin eine Fake-Vergewaltigung.

Weil ihre Freunde alle das iPhone 8 besitzen, entschied sich eine junge Chinesin namens Xiao Chen mit älterem Apple-Modell – aber zu wenig Kohle für das neuste Gadget – für drastische Massnahmen. Statt sich einen Job zu suchen und so Geld für das Smartphone anzusparen, bot sie online ihre Jungfräulichkeit an. Und das für knapp 3000 Franken.

Die Vloggerin Nana Henying, die in ihren Videos oft das soziale Verhalten der Menschen an den Pranger stellt, entdeckte das gepostete Angebot in einem Online-Forum. Klar, dass die Moralkeuleschwingerin der 17-Jährigen eine Lektion erteilen wollte – und zwar in Form einer inszenierten Massenvergewaltigung.

«Ich muss nur dort liegen, oder?»

Bevor sich Nana aber den ausserordentlich makabren Scherz mit der jungen Frau erlaubte, trafen sich die beiden auf einen Kaffee, um die Einzelheiten zu besprechen. Versuche, den vom iPhone besessenen Teenie vom Deal abzuhalten, sollen aber gescheitert sein. «Alles, was ich tun muss, ist dort zu liegen, oder? So kriegen wir alle, was wir wollen», findet die 17-Jährige im veröffentlichten Video nur.

Als sich das Mädchen schliesslich im reservierten Hotelzimmer wiederfindet, stehen aber statt eines Mannes plötzlich vier halbnackte Typen vor ihr, die sie auf das Bett drücken und sie vermeintlich vergewaltigen wollen. Die Vloggerin klärt die Situation auf, als sie aus dem Badezimmer stürzt und auf den völlig verängstigten Teenie einredet. «Ein iPhone ist es nicht wert, dich zu verkaufen», schreit Nana ihr ins Gesicht.

Ob das Video gestellt ist, ist unklar. Doch falls Xiao Chen mit ihrer Jungfräulichkeit und ihrem Leben tatsächlich so leichtsinnig umgegangen ist, scheint ein gefakter Gang-Rape definitiv nicht die richtige Methode gewesen zu sein, sie zur Vernunft zu bringen. Vielmehr dürfte die junge Frau für ihr restliches Leben gebrandmarkt sein.


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94 Kommentare

Roguff vor 26 Tagen
Wenigstens hätte sie ihr als Entschödigung, ein iphone 8 schenken können. Weil die Szene wird dem jungen Mädchen sicherlich noch lange beschäftigen.
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Ueli vor 1 Monat
So eine Schnaps Idee. Auch eine inszenierte Vergewaltigung kann traumatisieren. Die Bloggerin sollte man verklagen!
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Martha Lina Dössegger vor 1 Monat
Schön leben wir wenigstens in solchen Entscheidungen in einer freien Welt.
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Anna vor 1 Monat
Ohne dieser heutigen Gesellschaft, in der mit aller Werbung Jahr für Jahr die Menschen zu Kaufrobotern von der Industrue respektlos manipuliert werden, wäre das hier ziemlich sicher nicht passiert. Nicht nur diese junge Frau... auch oder besonders die verzerrte, konsumbezogene Gesellschaft muss sich schämen und gewaltig hinterfragen. Der Mensch wird missbraucht. Statt diese junge Frau anzuschreien und bloßzustellen, wäre ein ruhiges Gespräch mit Tiefgang viel besser gewesen. Schlimm, wie man mit Menschen umgeht.
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