Dieses Google-Game errät deine verkackten Zeichnungen

Google präsentiert uns auf seiner neuen Website Mini-Games, die von einer künstlichen Intelligenz gesteuert werden. Wir haben die Spiele getestet und sind total geflasht.

Spätestens seit dem markerschütternden Sci-Fi Film «Ex Machina» fragen wir uns doch insgeheim alle, wann die künstliche Intelligenz die Weltherrschaft an sich reissen und damit die menschliche Rasse ausrotten wird.

Von dieser Horrorvorstellung sind wir glücklicherweise noch ein gutes Stück entfernt – zumindest wollen wir das glauben. Einige Tech-Freaks arbeiten nämlich gerade daran, die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz voranzutreiben: Irgendwo in den Untiefen des Silicon Valleys in Amerika forschen Mitarbeiter des «Google Creative Lab» laufend an Codes, Programmen und Systemen.

Googles neustes Tech-Baby ist da

Ihr neustes Tech-Baby: Die Google-Seite «A.I. Experiments». Besonders ist, dass die Apps der Website für wirklich jeden Menschen frei zugänglich und interaktiv sind. Googles Ziel ist es, die Technologie des maschinellen Lernens auch in die Köpfe absoluter Computer-Noobs zu bekommen. Und wie könnte das besser klappen als mit Mini-Games, deren Suchtfaktor so hoch ist, dass man erst nach stundenlangem Dahinsiechen merkt, wie lange man schon vorm PC hängt?

Die «Infinite Drum Machine» beispielsweise lässt dich aus abertausenden Tönen eine Melodie zusammenbasteln, die ausschliesslich aus Alltagsgeräuschen wie Rülpsern, dem Anzünden eines Feuerzeugs, Hundebellen oder dem Klirren einer Glasflasche komponiert wird. Wer schon immer mal seine heimliche Liebe für experimentelle Musik ausleben wollte, kommt hier voll auf seine Kosten.

Du hast weder ein Händchen für Musik und lieferst auch sonst keine kreativen Ergüsse? Auch für dich gibt’s ein Google-Game: Bei «Quick, draw!» muss der Tech-Riese deine verkackten Zeichenversuche erraten. Das Setting erinnert ein wenig an das Windows-Programm «Paint» und ist mit einer monotonen Roboterstimme unterlegt, die dir mitteilt, was sie in deinem Gekritzel erkennt. Für eine Zeichnung hast du genau 20 Sekunden Zeit. Picasso wäre sicher stolz auf dich.

Für die ganz kreativen Nerds unter euch besteht sogar die Möglichkeit, eigene Konzepte bei Google einzureichen. Die Voraussetzungen, um mitzumachen sind recht simpel: Das eingereichte Programm muss einfach, interaktiv und innovativ sein. Hat es für den Spieler zusätzlich noch einen lehrreichen Aspekt – umso besser! Google bietet die Codes der Spiele ausserdem zum Download auf Github an, um Programmierer und andere Geeks zum Rumtüfteln zu animieren.

Wer weiss, vielleicht ist die Robocalypse schon viel näher, als wir uns eingestehen wollen. Wenn uns Filme wie «Ex Machina» eines gezeigt haben, dann, dass wir Roboter wirklich nie, nie, nie unterschätzen sollten. 


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