Barbie kotzt, säuft und rebelliert

Barbie ist jung, schön und perfekt. Eine Künstlerin hat die Schnauze voll von diesen unrealistischen Standards und kreierte eine Puppe, die kotzt, blutet und säuft. So haben wir Barbie noch nie gesehen.

Ach, Barbie. Seit mehr als 50 Jahren begleitest du uns nun schon. Wir haben dich angezogen, geschminkt und unsere ersten sexuellen Fantasien durch dich und deinen penislosen Ken ausgelebt. Scheisse nur, dass wir damals noch nicht sehen konnten, welche ungesunden Gedanken du in unsere Kinderköpfe gepflanzt hast: Wir wollten so dünn, schön, beliebt und perfekt sein wie du. Hätten unsere Eltern uns doch lieber die «Trophy Wife Barbie» unter den Weihnachtsbaum gelegt.

«Trophy Wife Barbie» ist die zügellose Rebellin des Spielzeugs. Sie raucht, säuft, kifft, kotzt und geht auf Toilette. Sie stillt in der Öffentlichkeit, bekommt ihre Periode, hat Transgender-Freunde und ausserdem zeigt sie uns den Mittelfinger. Anders gesagt: «Trophy Wife Barbie» hat nichts mit ihrer harmlosen Namensschwester zu tun. Erfunden wurde sie jedoch nicht vom ursprünglichen Barbie-Vater «Mattel», sondern ist das geistige Kind der Konzeptkünstlerin und Grafikdesignerin Annelies Hofmeyr.

Barbie hält Kens abgetrennten, blutigen Kopf im Arm

Die 37-jährige Südafrikanerin nutzt die Spielpuppe, um sie in den abgedrehtesten Kulissen in Szene zu setzen und Geschlechterfragen zu thematisieren. Entstanden ist die Idee am Tag ihrer Scheidung. Das erste Bild der Stunde zeigt eine gehörnte Barbie, den abgetrennten Kopf von Ken im Arm, die pinke Wand hinter ihr blutverspritzt. Bildunterschrift: «Yay! Hab mich heute scheiden lassen!» Das Barbie-Projekt dokumentiert also auch ein Stück weit Annelies’ Selbstfindung. «Barbie wurde nach ihrem Aussehen beurteilt und jetzt, da sich ihre Situation geändert hat, muss sie ihre Identität ausserhalb ihres Labels suchen», erklärt die Künstlerin bei «The Yellow Sparrow».

Barbies rebellische Selbstfindungsreise dokumentiert Annelies seit Tag eins auf Instagram und konnte seitdem rund 90'000 Follower für ihr Projekt begeistern – unter anderem auch Miley Cyrus. «Forbes» hat sie verraten, dass sie bisher noch nicht mit dem Erfinder der Puppe gesprochen habe: «Ich freue mich auf diese Unterhaltung und denke, es wird interessant.» 


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7 Kommentare

Lisa vor 3 Monate
Gut, das macht die Barbie vielleicht realistischer aber die einzig relevante Frage dazu lautet: Ist sie denn jetzt auch anatomisch korrekt?
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Mr. Nasty vor 3 Monate
Geil! Kommt jetzt noch Ken mit einem boner und Barbie mit gespreizten Beinen? Ist die überhaupt rasiert? Vielleicht gibt es noch eine mit Damenbart, Haaren unter den Achseln und an den Beinen? Eine Öko Barbie sozusagen. Oder eine mit Tattoo? Mit Dreadlocks? Mattel könnte doch den Barbies einen Bogen mit Abziehbildli-Tattoos mitgeben?
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Jolanda vor 3 Monate
Barbie mit drei kleinen Narben beim Bauchnabel wäre auch nicht schlecht.Sprich;KnopflochChirurgie=Tubensterilisation wie bei mir.
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Antwort von Andreas vor 3 Monate
Da Barbie ein Vorbild für viele Mädchen ist.sollte die Steri-Barbie auch in Afrika/Indien verteilt werden.Zusätzlich Ken mit zwei Pflaster auf dem Hoden(Vasektomie-Ken).
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