Festivalgängerin unter Drogen gesetzt

Jemand warf einer Besucherin des Leeds-Festivals etwas in den Drink. Um auf das Problem aufmerksam zu machen, hat sie nun ein Video veröffentlicht, das ihren furchtbaren Trip zeigt.

Es ist eine der wichtigsten Regeln des Nachtlebens: Pass auf dein Getränk auf! Du weisst nie, ob dir nicht irgend ein Arschloch versucht, etwas reinzumischen. Genau das ist der 21-Jährigen Loren Froggatt am Leeds Festival in England passiert.

Nun hat sie via Facebook ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie sie komplett zugedröhnt in ihrem Zelt liegt und darum ringt, nicht ihr Bewusstsein zu verlieren. «Das Video ist mir etwas peinlich aber ich möchte damit auf das Problem aufmerksam machen», schreibt sie.

«Dann war plötzlich alles schwarz»

«Ich hatte den ganzen Tag über ungefähr eine Flasche Wein getrunken», erzählt Froggatt im Facebook-Post. Als sie dann vor der Toilette auf ihren Freund wartete, hat ihr offenbar jemand etwas in den Drink gemischt. «Ein Mann kam auf mich zu und hat mich abgelenkt. Er fragte nach Feuer – ich glaube, da ist es passiert.» Sie könne sich nur noch erinnern, wie sie ihr Verlobter Adam zurück zum Zelt bringen wollte. «Dann war plötzlich alles schwarz.»

Im Zelt setzte die Wirkung erst so richtig ein: «Adam hat erzählt, meine Augen seien ständig zurückgerollt. Dann habe ich mich selbst bepinkelt, weisse, schaumige Galle hochgewürgt und mehrmals das Bewusstsein verloren.» Beinahe wäre sie an ihrem eigenen Erbrochenen erstickt. «Ohne meinen Verlobten wäre ich heute wohl nicht mehr hier», schreibt die Festivalbesucherin.

«Ich konnte sie nicht alleine lassen»

Die Polizei bestätigt den Vorfall gegenüber der Nottingham Post. Die Organisatoren des Festivals sind froh, dass Froggatt Anzeige erstattet hat und empfehlen anderen Betroffenen, sich sofort an Security-Angestellte zu wenden: «Sie können dann medizinische Hilfe leisten.»

Für Froggatt und ihren Verlobten Adam sei dies allerdings nicht möglich gewesen. «Wenn eine Person ohnmächtig wird und beinahe erstickt, kannst du sie keine Sekunde aus den Augen lassen», schreibt Adam im Facebook-Post. «Ich hatte keinen Empfang und das nächste Sanitätszelt war ungefähr zehn Minuten entfernt.» Nach Hilfe wollte er auch nicht rufen: «Wenn jemand in diesem Zustand ist und du schreist rum, bekommt derjenige nur Panik, was alles noch schlimmer macht.» Also habe er selbst erste Hilfe geleistet. «Gefilmt habe ich Loren nur, damit sie am nächsten Morgen sieht, wie übel es ihr ging und sie keine Panik bekommt, weil sie sich an nichts mehr erinnert.»

Froggatt selbst hat nur einen Tipp: «Lasst eure Drinks nicht aus den Augen. Nicht einmal für eine Sekunde.» Wie beschissen es ihr während des unfreiwilligen Drogentrips ging, siehst du im Video.


Das Video zeigt Froggatt, nachdem ihr ein Fremder Drogen untergejubelt hatte. (Quelle: Facebook)


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158 Kommentare

Bartli vor 20 Tagen
Arschloch ist noch ein milde Bezeichnung für den oder die Täter. Das geht in Richtung schwerst Krimineller. Das war schon aktuell vor Jahrzehnten, das ist nicht neu, Nun scheint das aber wieder vermehrt verteilt zu werden. Würde mich gar nicht mal wundern, wenn auch das wieder gefundene Aupair so was eingekippt bekam. Es gibt Substanzen die sind angeblich nicht lange nachweisbar. Das sollte hart aber sehr hart bestraft werden, die Frauen könnten daran sterben. Der Freund war weg und dann geschah es, Motiv und Täter unbekannt. Wouw. Jetzt schreien dann bald alle nach Kameras fast überall? Ich denke da gibt es noch eine erhebliche Dunkelziffer von Fällen. Ich kenne eine Person die in den 80igern benebelt wurde, zweimal geschah dies, einmal auf einer Party in der Natur draussen. Sie erwachte dann im Schafstall des Veranstalters. Es ging ihr hundsmiserabel am folgenden Tag wurde aber von ihrem damaligen Freund betreut, der übrigens ebenfalls anwesend war. Keine Anzeige folgte
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Ekeltoni vor 21 Tagen
Hahaha, ein paar bildli sind fest lustig🙂
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schmiffe vor 21 Tagen
ich hätte sie zu den sanis getragen mir wäre das zu heikel gewesen sie ins zelt zulegen und abzuwarten.
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Mutter vor 21 Tagen
Typisch Junky! Aber dann behaupten "ein Mann" habe ihr etwas in den Drink getan. Das ist sexistisch und verlogen! Wenn sie ihre Grenzen nicht kennt, sollte sie keine Drogen nehmen.
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