Beliebtester Egoshooter lanciert Homo-Charakter

Die Macher des beliebten Online-Shooter-Games «Overwatch» outen einer ihrer Spielcharaktere als homosexuell – was bei vielen Zockern auf Anklang stösst. Ausser in Russland. Natürlich.

«Blizzard Entertainment», die Macher des bekannten Online-Shootergames «Overwatch», tweeteten vergangenen Dienstag einen weihnachtlichen Comic und liessen dabei eine schöne Bombe platzen: Der regelmässig erscheinende Comic – er liefert stets Hintergrundgeschichten zu den Charakteren des Games – outete nämlich eine der beliebtesten Figuren, «Tracer», als gay.

Die gezeichnete Geschichte zeigt die spitzhaarige Tracer im alljährlichen Weihnachtsstress in London, auf der Suche nach dem perfekten Geschenk. Nachdem sie noch schnell einen Dieb aufgehalten hat – wie es Superhelden halt so machen – schafft sie es auf eine unkonventionelle Art und Weise, ein Präsent zu finden und bringt es heim – zu ihrer Freundin. Das wird natürlich mit einem Kuss belohnt.

Aber nicht nur die Tatsache, dass eine der Personen homosexuell ist, auch die Art wie das Coming-Out passiert, ist schön. Ohne grosses Trara oder Hinweise, ganz einfach und simpel. Die Enthüllung wurde schon lange erwartet, hat «Blizzard Entertainment» doch schon an einem ihrer Events im November verraten, dass die Gruppe ihre Gamingcharaktere noch diverser auftreten lassen würde als sie es ohnehin schon macht. Denn neun der 23 Figuren sind nicht weiss – was doch eher zur Seltenheit in der Gamingszene gehört.  

Russland muss sich mal wieder querstellen

«Blizzard Entertainment» macht schon länger mit ihrem Overwatch-Cast von sich reden, in dem sie die Figuren eben nicht einfach nur – wie bei Call of Duty – im Game stattfinden lassen, sondern durch ihre Comics ganze Parallelgeschichten um die Personen erfinden.

Tracers Coming-Out findet prinzipiell in der Gaming-Community Anklang – ausser in Russland natürlich. Im Land des Vodkas, Rubels und Putins existieren sehr strenge und mittelalterliche Gesetzte, die die LGBTQ-Rechte mit Händen und Füssen getreten. Folglich verzichtete «Blizzard Entertainment» dort auf eine Publikation um nicht mit den dortigen Bestimmungen in Konflikt zu geraten. Was einfach nur schade ist.


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33 Kommentare

Boah ey! vor 9 Monate
Oh jaaahh...das hat das westliche europa gebraucht, etwas das homosexualität als ganz normal darstellt. Vor diesem game hat ja jeder was gegen homos gehabt, doch jezt werden wir endlich aufgeklärt. Das haz ja noch niiiiieeee gegeben! Ich bin überzeugt, nach diesem game trauen sich auch homosexuelle stars endlich sich zu autn.
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Analius vor 9 Monate
Gut und recht mit games den leuten die vorurteile vor homosexualität zu nehmen. Aber seit den 90 ern ist homosex ja kein wirkliches tabu mehr. Koprophilie hingegen schon. Dabi ist kotverkehr etwas ganz natürliches. Darum sollte man es wagen ganz selbstverständlich kotspiele in einem game zu zeigen. Aber das geht den meisten zu weit, wodurch sie sich jedoch selbst als verkappte, unbewusste sexfaschisten entlarven die die vorlieben anderer diskriminieren.
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Tschagga vor 9 Monate
Böööööhhhh!!!!
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vermaledeite? vor 9 Monate
WTF? du weisst schon, dass das heutige BIld von MAnn und Frau (also von 2 Geschlechter) erst 200 Jahre alt ist... In der Antike hatte es ganz andere Vorstellungen sowie in anderen Kulturen, (2Souls in den USA und diverse Geschlechter in anderen Kulturen...) Die Gesetze, welche du verteidigst entsprechen den Ideen aus einer dunklen Zeit,w elche extrem Rückständig waren. TOleranz? Homosexualität, INtersexualität ... etc. IST DAS NATÜRLICHSTE WAS ES GIBT!!! (Pinguine und delphine sind homo, männliche seepferdchen werden schwanger...) Unnatürlich und abnormal ist nur die Intolleranz wie du sie hier rausschreist...
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