Dieser Schmuddel-Mitbewohner ist Tausende Franken wert

Weil sein Hausgenosse sich weigert die gemeinsame WG zu putzen, entscheidet sich ein Amerikaner für drastische Massnahmen. Das Netz lacht.

Wir verstehen was von Kunst. Glauben wir jedenfalls. Schliesslich leben wir in einer Zeit, in der Abfall von Berliner Strassen mitsamt gebrauchten Kondomen und alten Zigarettenstummeln als Werke künstlerischer Vielfalt angepriesen werden. Dass ein Amerikaner jetzt versucht, mit schimmligem Essen und dem riesigen Puff seines Mitbewohners sein Einkommen aufzubessern – oder einfach nur seine lieben Freunde im Netz zu erheitern – scheint darum nicht wirklich verwunderlich. Der Name seines künstlerischen Projekts? «Passive-aggressive art gallery».

Er hat ein Auge für künstlerische Schöpfungen

Komiker Justin Cousson lebt mit seinem Mitbewohner in LA. Und dieser schafft es offenbar, weder seine Schuhe richtig im Gestell zu versorgen noch die geöffneten Riesenkartonschachteln vom letzten Online-Shopping-Tobsucht-Anfall ordnungsgemäss zu verstauen. Statt dem schmuddeligen Hausgenossen aber genervt hinterherzuräumen, wagt sich Cousson ganz ohne Mundschutz und Latexhandschuhe an die Abfallstücke und vergammelten Essensüberbleibsel seiner hauseigenen WG-Sau. Wieso? Um sie liebevoll mit einer Beschreibung und einem Preisschild zu versehen.

Das dreckige Geschirr in der Küche ist nach Coussons künstlerischer Schätzung und laut seinem geschulten Auge also weit mehr als nur ein mit ranzigem Sauerrahm vollgeschmierter Löffel. Den Wert schätzt der Komiker deshalb auf stolze 3400 Dollar, die er wohl nie dafür kriegen wird. Die Sneakers die es «(beinahe) bis zum Schuhregal geschafft haben», vertickt er für gut 650 imaginäre Dollar. Das Ganze stellte der Amerikaner vor einigen Tagen schliesslich auf Twitter.

Auf Social Media explodierte sein Post, der über fünftausend Mal geteilt wurde und fast 10'000 Likes hat. Klar wimmelt es nach Coussons genialer «Mein Mitbewohner ist ein dreckiges Arschloch»-Aktion im Netz nur so von – wenn auch nicht ganz ernst gemeinten – Kaufanfragen. Eine Facebook-Userin findet sogar: «Was für eine wundervolle Idee! Die könnte ich gleich bei meinen Enkelinnen ausprobieren». Uns beschäftigt aber eigentlich nur noch eine Frage: Wieso zur Hölle lebt er noch mit dieser Sau zusammen?


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5 Kommentare

sdfsdf vor 4 Monate
sdfsdf
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Romi vor 5 Monate
Schmeiss alles weg, inkl. deinem Mitbewohner. Das ist es alles nicht wert, dass du dich darüber aufregst.
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Hans Wurst vor 5 Monate
Ich würde ausziehen oder die Mist-Made rauswerfen....
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Logiker vor 5 Monate
Habe auch mit so einem Typen zusammengelebt, habe aber dann nach 1.5 Jahren die Reissleine gezogen! Unglaublich wie viel Dreck gewisse Leute ertragen können und das sage ich der nun mit seiner Freundin zusammenlebt und Sie sich über meinen Dreck aufregt...
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