Diese Seite sammelt die absurdesten Influencer-Posts

Auf «Perlen des Influencer-Marketings» landen die absurdesten Werbefotos der Insta-Sternchen. Die Seite zeigt uns auf witzige Art, wie schwierig es ist, Werbung und Authentizität zu verbinden.

Seit einiger Zeit wird die Reichweite von Influencern auf Social Media von Agenturen und Grossunternehmen ausgeschlachtet, um die eigenen Produkte unter die Zielgruppe zu bringen – «Influencer Marketing» nennt sich das. Wie schwierig sich dieses Vorhaben allerdings gestalten kann, zeigt uns die wohl witzigste Seite im Facebook-Universum: Auf «Perlen des Influencer-Marketings» tummeln sich die peinlichsten Versuche, merkwürdige Produkte cool, organisch und authentisch in Fotos einzubauen.

Beispiel gefällig? Ein Typ will Werbung für einen neuen Fön machen. Selbstverständlich stellt er sich dazu nicht ins Badezimmer, sondern vor eine Kirche, umgeben von wildflatternden Tauben. Oder das durchtrainierte Fitness-Girl, das alleine auf einem Sportplatz sitzt. Neben ihr eine Wassermelone, ein Fleischermesser – und das Produkt, für das sie eigentlich werden will: Ein Protein-Straciatella-Pudding.

«Die meisten verkaufen sich für jede Marke»

Hinter der grandiosen Seite steckt ein 31-jähriger Rheinländer, der lieber anonym bleiben möchte, wie er in einem Interview sagt. Angefangen habe alles mit einem absurden Video: «Als ich noch in einer Agentur gearbeitet habe, haben wir dort viel mit Influencern gearbeitet. Eines Tages entdeckte eine Kollegin ein komisches Video und sagte, dass das eine echte Perle des Inluencer-Marketings sei. Kurze Zeit später war die gleichnamige Seite geboren.»

Auch wenn die Seite reine Satire ist, kritisiert der 31-Jährige das Influencerbusiness: «Wie bei jedem Trend gibt es am Anfang einige wenige, die es wirklich gut machen. Dann kommt der Punkt, an dem es alle tun – und das oftmals schlecht. Die meisten Influencer sind unglaublich geldgeil und verkaufen sich für jede Marke», sagt der Seitenbetreiber.  

Mehr als 35'000 Fans auf Facebook

Mittlerweile amüsieren sich über 35'000 Fans über die schiefgelaufenen Werbe-Postings. Fast jedes gepostete Bild wird dem Anonymen von Followern zugeschickt. Doch wenn ihn Influencer ansprechen und darum bitten, einen Post zu löschen, mache er das auch – denn schaden wolle er niemandem: «Ich will einfach die Absurdität zeigen, die das Ganze mittlerweile angenommen hat.»


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9 Kommentare

Onkel Tom vor 11 Tagen
Wer sind diese ganzen Ottos überhaupt .... schon wenn ich "INFLUENCER" höre kommts mir hoch
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Der Oberlehrer vor 13 Tagen
Zählt man die Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Artikel hier, so sollte der Verfasser vielleicht nicht derart Schadenfroh auf die Lächerlichkeit anderer herabblicken.
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Antwort von normaler Schüler vor 13 Tagen
Also entschuldigen Sie bitte, aber ich finde nicht gerade viele Fehler hier. Ich respektiere ja ihr Anliegen, aber ich habe gerade das Gefühl, dass da eigentlich keine Rechtschreibefehler sind.
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Antwort von Tim Weber vor 13 Tagen
Vielleicht wurden sie ja mittlerweile korrigiert.
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