So hübsch können Eiterpickel aussehen

Eine junge Französin stellt auf Instagram ihre eitrigen Pickel zur Schau. Statt sie unter viel Schminke zu verbergen, gestaltet sie aus ihren Unreinheiten herzige Blümchen.

«Ehm sorry, aber du hast da was im Gesicht. Einen hässlichen Pickel.» Einige von uns kriegen diesen Satz leider nicht nur in der Pubertät zu hören, weil der liebe Gott uns halt nicht alle mit einer makellosen Hülle versehen hat. Während wir nach der Schikane zum nächsten Spiegel rennen und den Schandfleck mithilfe eines Spachtels und viel Make-up vertuschen würden, findet Izumi Tutti: «Zeigt her eure Eiterpickel!»

Mit Pickeln zur Selbstfindung

Die 26-jährige Französin, die sich auf ihrem Instagram-Profil als gender-queer, gray-asexuell und als Verfechterin von Body Positivity bezeichnet, verbirgt ihre Pickel nicht. Vielmehr zelebriert sie ihre unreine Haut – indem sie die eitrigen Geschwüre als herzige Blümchen verziert. Auch wenn das jetzt zwar ziemlich unappetitlich klingt, sehen die Bilder von Izumi aber tatsächlich ästhetisch aus – zumindest so ästhetisch es für Pickel eben möglich ist.

Während sie sich in ihrer Kindheit noch für ihre starke Körperbehaarung und ihre maskulinen Züge schämte, könnten der Illustratorin heute Schönheitsideale aber nicht egaler sein. Und das zeigt sie nun auch mit der Präsentation ihrer Mitesser, die – seien wir mal ehrlich – in der Liste der meist verabscheutesten Dinge auf der Welt ziemlich knapp unter Donald Trumps Haaren und der Neuverfilmung von «Ghostbusters» stehen.

«Die Idee, meine Pickel zu zelebrieren, kam mit dem Aufkommen der Body-Positivity-Bewegung, die Besonderheiten feiert», erzählt uns Izumi. Ganz im Sinne eines neuen Modetrends, hörte die junge Französin auf damit, ihre Unreinheiten wegzuphotoshoppen und gestaltete kleine Kunstwerke daraus. «Ich will, dass sich alle wohl in ihrer Haut fühlen», sagt sie uns weiter. Sich nach gesellschaftlichen Mainstream-Vorstellungen zu richten, darauf hat Izumi darum längst keine Lust mehr. Wieso auch. Pickel können wir schliesslich nicht kontrollieren. Statt sich dafür zu schämen und sie unter einer Schicht Puder zu verstecken, kreiert Izumi wenigstens herzige Kunstwerke daraus.


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7 Kommentare

Ekeltoni vor 16 Tagen
Warum nicht einfach die pickels ausdrücken und fertig?
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Laura vor 20 Tagen
Voll lustig aber vielleicht kriegt sie den Ausschlag weil die Farbe giftig ist, die sie verwendet 😉
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Hanschpi vor 21 Tagen
Isch aber nöd e sone hübschi...
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Thomas vor 21 Tagen
Süss sieht das aus und ist eine hervorragende Idee. Aber dazu muss man sehr selbstbewusst sein. Man fällt somit noch mehr auf, dass mag ich nicht. Meine Pickel habe ich zum mittlerweile im Griff zum Glück. Maracujaöl täglich aufs Gesicht einreiben und die Pickel verschwinden und neue enstehen kaum noch. Das war mein weg.
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