Darum wird dein Silvester auch dieses Jahr wieder ätzend

Silvester wird mies. Auch dieses Jahr. Woher wir das wissen? Weil es uns zwei Youtuber anhand von wissenschaftlichen Fakten prophezeien. Na toll.

Bald ist die wohl langersehnteste Nacht des Jahres. Nicht, weil wir uns an Silvester mal ohne schlechtes Gewissen eine ganze Flasche Wein gönnen und zu Who-Girls und Who-Boys mutieren, die bei jedem Justin-Bieber-Song im Club einen Balzschrei von sich geben. Es ist ja schliesslich Silvester, da darf man das. Vielmehr sagen wir am kommenden Samstag endlich «tschüss, adios, sayonara 2016» und sehen, wie mit dem Feuerwerk auch unsere geplatzten Hoffnungen und Träume dieses Jahres in der Luft zerrissen werden.

Zwei kanadische Youtuber vom Kanal AsapSCIENCE zeigen uns in ihrem neuen Video, dass Silvester auch dieses Mal wieder genauso ernüchternd wird wie im vergangenen Jahr. Bevor du jetzt rausposaunst, dass die Dudes sowieso nur Mist erzählen – wir verstehen, du freust dich halt schon seit Monaten auf den Silvesterkuss mit einem heissen Unbekannten – zügle deine Zunge. Zumindest heute noch. Die Youtube-Stars schlagen nämlich mit wissenschaftlichen Fakten um sich und erklären im Detail, wie wir uns die Nacht der Nächte jedes Jahr aufs Neue versauen.

Wir haben viel zu hohe Erwartungen

An Silvester sitzt der Push-up etwas höher, das Portemonnaie etwas lockerer und die Planung dafür fängt schon im Oktober an. Logisch, haben wir da hohe Erwartungen. Doch genau die Ansprüche an den besten Silvesterabend ever, ruinieren ihn. Darum chills doch mal mit dem Riesen-BH und gehs langsam an. Ein Nachtessen mit Freunden und ein paar Bierchen reichen doch.

Wer die gute Laune ausserdem erzwingen will, sich für Silvester zu viel vornimmt – nein, nach «Singstar» möchten wir nicht auch noch die Online-Version von «Wer wird Millionär» durchgamen – und seine Mitmenschen damit vielmehr nervt, als sie zu motivieren, wird ebenfalls bitter enttäuscht.

Alle wollen nur das eine: dein Geld

Sich ein Gläschen zu genehmigen, haben wir uns an Silvester verdient. Zu viel davon lässt unsere Gefühle aber verrücktspielen. Kein Wunder, heulen an Silvester also so viele von uns rum, weil die sexy Barfrau eigentlich nur unser Geld und nie unsere Liebe wollte.

Apropos hart verdiente Kohle: Gastrobetriebe erhöhen am letzten Tag des Jahres ihre Preise ins schier Unermessliche. Wer also nicht pleite ins 2017 starten will, veranstaltet wohl besser eine kleine Homeparty. Da kommt man mit der geschrotteten Mikrowelle immer noch besser weg als nach einem Abend im Club.

Zum Glück macht Silvester nur knapp 0.27 Prozent des ganzen Jahres aus. Die Anleitung für ein sorgenfreies, Freudentränen reiches Fest lautet also: Steck deine Erwartungen runter, denk nicht zu viel nach, bändige die nach Alkohol lechzende Bestie in dir, meide überteuerte Bars und küss halt einfach deine Single-Kollegin. Oder bleib einfach zuhause und geh um 23:00 schlafen. Cheers.

 


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3 Kommentare

Spielverderber vor 20 Tagen
Ehrlich gesagt, am besten gleich ganz abschaffen. Sylvester ist mit Abstand das überflüssigste aller überflüssigen Feste. iCh nehm euch die Freude: Höhere Krankenkassenprämien, demnächst fliegt die Steuererklärung ins Haus und ihr habt nicht mehr Ferien als letztes Jahr. Anzunehmen ist auch, dass alles ein bisschen teurer wird. Lasst es euch schmecken!
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Klugscheisser vor 20 Tagen
Nicht knapp 0.27% sondern gut 0.27 (es sind ja etwas mehr als 0.27%).
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Jörg vor 20 Tagen
Tillate i love you.
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