Zu viel Hightech, zu wenig Liebe

Weil unsere Aufmerksamkeit fast nur noch unseren Handys und Laptops gilt, weist uns ein Amerikaner in die Schranken. Oder versucht zumindest, uns unsere Sucht vor Augen zu halten.

Ohne Handy, TV und Laptop geht heute gar nichts mehr. Müssten wir uns also zwischen unseren technologischen BFFs und leidenschaftlichem Sex entscheiden, würde unsere Wahl wohl oder übel auf die Ersteren fallen. Tragisch. Das findet auch John Jackson. Vor allem darum, weil sich der Amerikaner beim Sex mit seiner Frau in genau dieser Situation wiederfand: Statt zu vögeln, starrte er lieber in die Glotze.

Um uns unseren – und seinen eigenen – extremen Konsum von Hightech-Gütern vor Augen zu führen, malte Jackson Bilder. Und zwar solche, die die Verblödung der Gesellschaft ziemlich präzise aufzeigen und die Technologiesüchtigen unter uns mal in die Schranken weisen.

Smartphone hier, Laptop da

Die Bilder des Amerikaners, die in ihrer künstlerischen Art zwar surreal sind und dennoch ziemlich präzise unseren Alltag widerspiegeln, zeigen: Der technologische Fortschritt ist ausser Kontrolle geraten, unsere Beziehungen leiden darunter. «Ich habe bemerkt, dass Menschen so sehr von ihren Geräten abgelenkt sind, dass sie sich gegenseitig kaum noch Aufmerksamkeit schenken», erzählt Jackson einem amerikanischen Online-Portal.

Online-Chats haben richtige Konversationen längst abgelöst und statt sich mal wieder zu treffen, reicht mittlerweile schon ein allmonatliches «Hey, wie gahts der so?» via Whatsapp. Statt sich also immer gleich das Handy zu schnappen, sollten wir es das nächste Mal mit einem Tête-à Tête ganz ohne technologische Ablenkung versuchen.


Kommentar schreiben

26 Kommentare

Klaus vor 2 Monate
lol wer spielt denn noch MW2, kann man ja nicht ernst nehmen hier...
2
2
Antwort
S.G. vor 2 Monate
War letzten Samstag in einer Bar in Zürich am Auflegen. Vom DJ-Pult aus konnte ich zuschauen wie an einem Tisch 4 Mädels und am Nachbar Tisch 4 Jungs sassen, alle 8 wippten zwar zum Rhythmus meiner abgespielten Musik doch alle starrten Zombie-mässig auf Ihre Telefons. Zu meiner Zeit (Shit ich spreche schon wie mein Vater) hätten wir Jungs probiert die süssen Tischnachbarinnen anzumachen und dazu irgendwie ins Gespräch zu kommen. Na ja vielleicht wird ja das Problem der Überbevölkerung unseres Planeten so gelöst, dass sich die junge Generation gar nicht mehr fortpflanzt sondern nur noch Kontakte (auch körperliche) über einen Bildschirm pflegt.
15
1
Antwort
Antwort von Ein Kind Papa vor 2 Monate
Wäre eine super Lösung gegen die Ueberbevölkerung.Noch besser,Jungs sofort nach der Pubertät unterbinden.
0
2
Antwort
Ameliore vor 2 Monate
Tja und am Ende der Bildstrecke die Einladung werde Follower auf unserem Snapchat-Channel 😛
88
2
Antwort
Ich habe mich eine Woche lang verkleidet

Ich habe mich eine Woche lang verkleidet

«Ich bin Sexsklave für dominante Frauen»

«Ich bin Sexsklave für dominante Frauen»

Pegasus stand kurz vor der Auflösung

Pegasus stand kurz vor der Auflösung

Eingerahmte Tattoos für die Hinterbliebenen

Eingerahmte Tattoos für die Hinterbliebenen