Ersetzt «Vero» bald Instagram?

Snapchat ist tot. Dafür hat «Vero» seinen Platz eingenommen. Die App, die nach ähnlichem Prinzip wie Facebook funktioniert, wird gerade als der neuste Trend am Social-Media-Himmel gehypt.

Erinnerst du dich noch an Snapchat? Richtig, das war diese App mit dem herzigen Gespenst als Icon und den Blüemli-Hundeöhrli-Filtern. Nachdem der App schon seit einiger Zeit wegen sinkender Beliebtheit und weit weniger Gewinnerzielung als von Experten erwartet ein grausamer Online-Tod vorausgesagt wurde, schaufelte vergangene Woche wohl auch noch Snapchat-Queen Kylie Jenner mit einem vernichtenden Tweet das letzte Häufchen Dreck auf das Grab des Instant-Messanging-Dienstes.

Und Instagram steht wohl bald das gleiche Schicksal bevor – zumindest wenn es nach den Machern von «Vero», der neusten Plattform im sozialen Online-Universum, geht.

Keine Werbung!

Ähnlich wie auf bisherigen Social-Media-Netzwerken, kann jeder User nach der Registrierung seine privaten Inhalte teilen. Inklusive Links, Büchervorlieben, Filmen, Musikinteressen und Locations. Um sich künftig den Platz als Spitzen-Social-Media-Imperium zu sichern, preist die App vor allem ihre simple Handhabung an. Es gibt nur einen chronologischen Feed, alles ist sauber und übersichtlich gestaltet und: Es. Gibt. Keine. Werbung.

Die User können dabei also Inhalte mit einzelnen Gruppen wie engen Freunden, Bekannten und/oder Followern teilen und selber entscheiden, wer welche Posts sieht – ganz ohne Belästigungen von «supereffektiven Schwangerschaftstests» oder «dem besten Durchfallmittel auf dem Markt». Als kleine Revolution in den sozialen Netzwerken gibt die App also «die Kontrolle in die Hände ihrer Nutzer». Klingt irgendwie fast zu utopisch, um wahr zu sein.

Ausfälle wegen zu grossem Nutzerzuwachs

Obwohl die App bereits 2015 gelauncht wurde, wird sie erst seit einigen Wochen gehypt. Und zwar so sehr, dass die Macher sich vergangenes Wochenende auf Twitter sogar für die Ausfälle wegen zu starkem Traffic entschuldigen mussten. Schon klar, wenn nur bei der ersten Million Neulingen, die eine Anmeldung abstauben, die App kostenlos bleibt. Alle folgenden Nutzer müssen eine noch unbestimmte jährliche Gebühr bezahlen, mit der sich das Netzwerk finanzieren will.

Ob Vero Instagram tatsächlich vom Thron stossen wird, ist noch nicht ganz klar. Wir haben uns die App vorsichtshalber aber schon mal gratis gesichert. Falls Instagram dann doch mal auf dem Social-Media-Friedhof landen sollte.


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23 Kommentare

Meingott vor 4 Monate
Sorry aber die App kann nichts und ist nach dem ersten Eindruck auch schon wieder langweilig. That‘s it!
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Antwort
Hiitsme vor 4 Monate
“Uplike“ ist hier noch nicht (so) bekannt - eine coole Social App 😉
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Antwort
Mr Meeseks vor 4 Monate
Nee.. so schlecht gemacht wird das niemals ein ersatz für insta oder fb
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Antwort
Unbekannt vor 4 Monate
Schaut euch lieber mal den Hintergrund vom CEO von Vero an 😉 Da wirds richtig interessant..
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