Das wünschen wir uns zum Weltfrauentag

Heute ist internationaler Weltfrauentag. Zeit, die Welt bei den Eierstöcken zu packen und Feminismus wieder great zu machen – brennende BHS und Glitzer inklusive.

Packt die pinken Pussyhats aus, knallt euch Girl-Power-Playlisten ins Ohr und zieht eure «Nasty Woman»-Shirts über die (BH-freien) Boobies – denn heute ist Weltfrauentag. Dieser besondere Tag erinnert uns daran, dass wir uns für die Rechte der Frauen weltweit stark machen, ein Zeichen setzen und dem Feminismus ein neues Gesicht geben müssen.

Denn die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern existiert immer noch. Und es ist verdammt noch mal Zeit, das zu ändern – besonders in Zeiten, in denen einer der mächtigsten Männer der Welt offen dazu aufruft, Frauen zwischen die Beine zu greifen, um Macht zu demonstrieren. Einfach, weil er kann.

Lohngleichheit, Bildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, sexualisierte Gewalt bekämpfen und uneingeschränkte Selbstbestimmung – die feministische Agenda ist lang. Das weiss auch Tamara Funiciello, Präsidentin der JUSO: «Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die keine Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Haut- oder Passfarbe diskriminiert.» Doch wie gehen wir das am besten an? «Wir brauchen eine Politik, die sich wirklich an den Bedürfnissen der Frauen und aller Menschen orientiert», meint Tamara.

«Wir brauchen weibliche Vorbilder in Jobpositionen»

Sarah Bünter, Mitglied der Jungen CVP, unterstützt dieses Statement. Ihrer Meinung nach seien Frauen in vielen wirtschaftlichen Sektoren und Positionen untervertreten, weil ihnen häufig der Mut fehle, ihre Stärken zu zeigen – und nicht, weil es nicht genug qualifizierte Frauen gäbe. «Deshalb ist es wichtig, junge Frauen früh darauf aufmerksam zu machen, dass sie stark sind und sie die Fähigkeiten besitzen, um Grosses zu erreichen. Dafür braucht es Vorbilder in diesen Positionen.»

Corinne Merk sieht das etwas anders. Sie ist Mitglied des Vorstands der Jungen SVP in Zürich: «Meines Erachtens haben junge Frauen in der Schweiz bereits sehr gute Chancen, Karriere zu machen. Heutzutage ist es gut möglich, Teilzeit zu arbeiten, sodass die Frau auch bei den Kindern zu Hause sein kann.»

Feminismus steht für freie Entscheidungswahl

Hausfrau sein und bei den Kindern bleiben – das klingt nach einem veralteten Geschlechterklischee, was jedoch nur bedingt stimmt. Feminismus steht eben vor allem für eins: Freie Entscheidungswahl. Frauen sollten selbst bestimmen dürfen, wie sie leben, was sie tragen und wen sie lieben wollen. Auch wenn das bedeutet, lieber mit Kind Daheim zu bleiben, um Hausfrau zu sein.

Welche Entscheidungsfreiheiten, Wünsche und Vorstellungen unserer Generation vorschweben, liest du in der Bildstrecke. 


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73 Kommentare

Sabine vor 8 Monate
Ich wünsche mir die Gratisverhütung für alle Frauen ohne festes Einkommen.Als Studentin bin ich dankbar ,dass meine Eltern mir die Kosten für mein Hormonimplantat bezahlt haben.Leider haben nicht alle meiner Kolleginnen so grosszügige Eltern.
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Johannes vor 8 Monate
Das sie pinke Mützen stricken finde ich gut! - back to the Roots (Stricken, Waschen, Bügeln etc.)
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Marco vor 8 Monate
Feministinnen machen wohl auch den Haushalt selber. Sie sind ohnehin alleinstehend. Ich bin mann und mache den haushalt auch selber. Was ist dabei?
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Pascal vor 8 Monate
Was den für Gleichberechtigungen? Das wird nie genannt, hauptsache Gleichberechtigung!! Ihr seid so dermassen auf eure Gleichberechtigung fixiert, das ihr vergessen habt das alles schon gleichberechtigt ist. Ist halt im Trend was?
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