Fotos, die uns Albträume bescheren

Kunst ist oft langweilig oder nichtssagend. Ganz anders die Bilder des Künstlerduos «Meatwreck», die verstörender sind als ein schlechter Acid-Trip. Anschauen auf eigene Gefahr.

Schaut man sich die skurrilen Bilder des Künstlerduos Mitra Saboury und Derek Paul Boyle aus Los Angeles an, beschleicht einen ein mulmiges Gefühl und Gänsehaut kriecht die Arme hoch. Auf ihrem Instagram-Account «Meatwreck», fühlt man sich wie ein Gaffer am Strassenrand, der einer Unfallszene zuschaut: Man will nicht hingucken, wegschauen kann man aber auch nicht.

Grund dafür: Beim Durchscrollen des Accounts begegnen uns extrem ungewöhnliche Bild-Kombinationen, die wir so noch nie gesehen haben. «Ew, widerlich!», «What the fuck?!» und «Kranker Scheiss» sind nur ein paar der Gedanken, die uns während des Betrachtens durch den Kopf schiessen. In den Fotos der Künstler prallen Welten aufeinander, die absolut nicht zusammenpassen oder zusammengehören.

Wachs, das sich im Ohr zur Kerze formt

So wird aus einer Scheibe Schinken beispielsweise eine Augenmaske, eine Frau «wäscht» sich in der Dusche mit Pommes und Ketchup die Haare, ein heisses Bügeleisen gleitet über eine flachgedrückte Fleischmasse und geschmolzenes Wachs sammelt sich in einer Ohrmuschel, um als Kerze angezündet zu werden.

Uns pocht eine einzige Frage im Kopf: Ist das Kunst oder kann das weg? «Ich habe das Gefühl, dass sich die Menschen viel zu schnell zwischen Sauberkeit und Dreck bewegen», sagt Derek Boyle, einer der Künstler, in einem Interview. «Wir sollten mal öfter darüber nachdenken, was das Gegenteil von gut ist – und von schlecht.» Weiter erklärt Derek: «Die Menschen überdenken ihre Gewohnheiten viel zu selten. Wir hinterfragen, was eigentlich niemand mehr hinterfragen würde.»

Kunst um der Kunst willen

Sehr viel schlauer sind wir durch diese doch eher verworrenen Antworten nicht. Aber auch hier gilt wohl die alte französische Redewendung «L’art pour l’art» – also die Kunst um der Kunst willen. Kunst genügt sich selbst und diese Fotos genügen, damit uns unser Frühstück wieder Hallo sagt. Wenn du dir die volle Ladung Ekel geben willst, schau dir einfach eines von Mitras Videos an. Die Künstlerin hat einen Hintergrund in Neurowissenschaften. Paart man das mit ihrer Vorliebe für verstörende Kunst, entstehen dadurch Liebeskinder wie «Get Out Of Here». Das Video toppt «Dr. Pimple Popper» garantiert um Längen. Und denk immer dran: Wer kotzt, der putzt.

Get Out of Here from Mitra Saboury on Vimeo.


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54 Kommentare

Alex R vor 8 Monate
Ich werde Kunst wohl nie verstehen....
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Antwort
Bruno vor 8 Monate
Dafür studieren die jahrelang. Dann bringen die nur solch primitiven und entarteten Scheiss zustande und nenne das auch noch Kunst. Wenn ich will bringe ich das auch hin. Ganz ohne Studium.
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Beat vor 8 Monate
Kunst darf alles, auch scheisse sein! Verstörend? Schon mal im H.R Giger Museum gewesen? DAS ist verstörend!
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Antwort von svartalf vor 8 Monate
H.R Giger war jedoch ein Genie, musste sich nicht mit solch minderwertiger Kunst behaupten...
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