«Mike Candys ist halt ein… Spezieller»

Beef wegen Tattoos, Porsches und Sets: Die Schweizer DJ-Szene gleicht einer Soap Opera. In den Hauptrollen: Mike Candys, DJ Ackua und Christopher S.

Während DJ Antoine international die unbestrittene Nummer ein ist, heisst es bei den anderen Schweizer DJs: Alle gegen alle. Denn anstatt sich mit musikalischen Werken um den zweiten Platz der helvetischen DJ-Thronfolge zu bemühen, werden Seitenhiebe am Laufmeter erteilt.

Hahnenkampf in Österreich

Alles begann am 5. April anlässlich des Electric Mountain Festival im Österreichischen Sölden. Nach DJ Ackuas Warm-Up-Set verriet der Senkrechtstarter, das Mike Candys nicht an ihn geglaubt habe: «Er sagte, dass ich es eh nicht schaffen würde, die Leute anzuziehen», sagt der 20-Jährige zu tilllate.com. «Er ist halt ein… Spezieller», erklärt Ackua weiter. Auf Anfrage von tilllate.com krebst Streithahn Candys zurück: «Es hatte wenig Leute und ich war einfach etwas enttäuscht.»

Tattoo vs. Porsche – das ist hier die Frage

Doch die Runde geht weiter. Jetzt kommt Christopher S ins Spiel. Von seiner Gage als Plattendreher kaufte sich der Berner kürzlich einen Porsche. Man gönnt sich ja sonst nichts. Mike Candys hingegen investierte seine Gage lieber in ein neues Tattoo – und zeigt sich dabei nicht nur selbstkritisch: «Die einen kaufen einen Porsche, die anderen lassen sich stechen. Jeder geht halt anders mit seinem Defizit um», schreibt der DJ und Produzent auf Facebook. Weiter ergänzt er höhnisch: «Ich habe gehört, in unserem Job müsse man [Tattoos] haben.» Die Social-Media-Antwort aus Bern kommt postwendend: «Ja genau! Ein richtiger Bad Boy DJ muss tätowiert sein!» Für den Seitenhieb zeigt Candys wiederum wenig Verständnis: «Wenn Leute Ironie nicht verstehen, kann ich auch nichts dafür. Ich meinte das doch nicht ernst – immerhin fahre ich selber einen Porsche», sagt er gegenüber tilllate.com

Und DJ Antoine? Feiert gerade über sechs Millionen YouTube-Views seines Clips «Bella Vita». Wenn drei sich streiten, freut sich der Vierte.


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10 Kommentare

Enzor vor 6 Jahre
Schweizer Dj sind mit abstand die schlechtesten die ich erlebt habe mit coolen frisuren autos und tattos bringst nicht dass echte partyvolk zum tanzen Und die realität sieht so aus dass nur wenige schweizer dj im ausland gebucht werden Also die wirklich guetn dj's sind wenige und keine schweizer und 20ig jährigen die zu Antonie beats und wie sie alle heissen tanzen sind eben nicht dass partyvolk dass REAL ist Hauptsache der club ist voll Und sowieso jeder findet sich selber am geilsten Mediengeilheit sn erster stelle
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Dj Culture vor 6 Jahre
Dem Mike ist es etwas in den Kopf gestiegen. Warte mein guter, dein Fall kommt bestimmt und dann werden wir dein Benehmen sehen. War und ist eine gute Idee sich hinter einem Smiliekopf zu verstecken!
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Mike Wittwer vor 6 Jahre
Wayne, Wayniger, am Waynigsten... Dieses dämliche Geprolle der Plattendreherbubis (mal ehrlich, was macht ihr anderes als 2-3 Knöpflis drücken?) ist sowas von peinlich. Allen voran Gloryhunter Christopher S... nehmt euch mal ein Beispiel an den "echten" Schweizer Musikern...
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Whiteside vor 6 Jahre
Ja ja die Schweizer DJ Szene. Die Newcomer bellen gegen die ALTEN - und wollen diese ja seit Jahren ablösen. Whatever! Die Türen stehen für uns im Ausland nach dem Opening von Mike Candys, Remady und Antoine offen - also bellt nicht ! Sondern liefert mal was in Sachen Musik ab. Ja die Fusion von CH DJ s wäre mal angebracht - und ja liebes Tillate Team hinter den Kullissen gäbe es genug Stories........... Und lieber DJ Ackua was regst Du Dich auf - ich glaube auch die Grossen habe einige Gigs vor leeren Häusern gehabt,,,,, Word up
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