Kopftuch-Streit führt zu Massenprügelei an Schule

Rund 150 Schülerinnen und Schüler einer britischen Sekundarschule mutierten zu einem wütenden Mob. Nur ein Grosseinsatz der Polizei mit Hundestaffel konnte die eskalierende Menge auflösen.

 

Anfang der Woche brach an der «Fir Vale School» in South Yorkshire in England eine der grössten Massenschlägereien auf einem Schulgelände aller Zeiten aus, nachdem während eines Streits zwischen zwei Mädchen ein Kopftuch vom Kopf gerissen wurde. Durch das Eingreifen der älteren Brüder der Schülerinnen eskalierte dann die Auseinandersetzung.

Virale Aufnahmen zeigen Eskalation


Ein Zeuge sagt gegenüber der britischen Zeitung «Sun»: «Ein somalisches Mädchen und ein osteuropäisches Mädchen stritten und einem der Mädchen wurde das Kopftuch heruntergerissen. Dann ging es auf eine andere Ebene und ihre beiden älteren Brüder wurden einbezogen. Mein kleiner Sohn befand sich zu dem Zeitpunkt in der Kantine, wo alles begann. Es war die Hölle auf Erden.»

Virale Snapchat-Aufnahmen zeigen eskalierende Prügeleien, bei denen rund 150 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule an einer filmreifen Massenschlägerei teilnehmen, die an Szenen aus Hollywood-Teenie-Streifen wie «Mean Girls» erinnert. Laut Zeugenaussagen soll ein herbeigeeilter Elternteil von Zuständen «wie im Dritten Weltkrieg» gesprochen haben.

Kaum Verletzte trotz Grosseinsatz

Erst, nachdem die örtliche Polizei mit Grossaufgebot inklusive Hundestaffeln schwerere Geschütze auffuhr, konnte die aufgebrachte Teenager-Meute unter Kontrolle gebracht werden. Gröbere Verletzungen gab es glücklicherweise nicht – nach dem Einsatz mussten lediglich zwei Personen von Sanitätern behandelt werden.

Eltern und Kinder sind nun um die allgemeine Sicherheit an der «Fir Vale School» besorgt. Eine Mutter gibt sich unsicher: «Meine Töchter sagten beide, dass sie am nächsten Tag nicht zur Schule gehen wollten, aber wir bekamen Nachrichten von der Schulleitung, dass er Unterricht wie gewohnt stattfinden sollte und es nichts zu befürchten gab.»

«Ruhige und sichere Umgebung»

Der Sprecher der Polizei von South Yorkshire bestätigte, dass das Lehrinstitut nun intensiv von Sicherheitskräften unterstützt werden soll: «Wir begleiten die Schule weiterhin im Zusammenhang mit dem gestrigen Vorfall. Unsere Beamten arbeiten mit dem Personal zusammen, um das Videomaterial zu überprüfen und mit Zeugen zu sprechen.»

Von Seiten der Schulleitung kamen bisher kaum konkrete Stellungnahmen an die Öffentlichkeit. Schuldirektor Simon Hawkins versicherte in einem Presse-Statement lediglich: «Ich möchte den Eltern und Schülern versichern, dass der Schulalltag bald wieder normal sein wird und dass unsere Schule eine glückliche, ruhige und sichere Umgebung ist.»


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