So sehen die berühmtesten Memes heute aus

Wir alle kennen «Bad Luck Brian», «Scumbag Steve» und das «Success Kid» – doch was wurde aus den Meme-Stars?

Denk mal an dieses eine richtig peinliche Foto, das dein Kumpel vor zehn Jahren von dir gemacht hat. Und jetzt stell dir vor, das ganze Internet würde es kennen. So fühlt es sich an, ein Meme zu sein.

Dank der Schnelllebigkeit des Internets kann so ziemlich jeder über Nacht berühmt werden und bist du erst einmal ein Meme, wirst du diesen Status so schnell nicht mehr los. Viele dieser Online-Lieblinge finden sich irgendwann damit ab – andere kämpfen bis heute mit dem ungewollten Fame.

Wenn dein Foto entführt wird

Der Begriff Meme definierte Evolutionsbiologe Richard Dawkins bereits 1976 als «kulturelles Pendant zum biologischen Gen». 2013 erweiterte er die Definition, um es der digitalen Welt anzupassen: «Ein Internet-Meme ist die Entführung einer Idee, die dann bewusst kreativ abgewandelt wird.» Der Begriff «Entführung» trifft den Nagel auf den Kopf: Wenn du zu einem Meme wirst, hast du keinerlei Kontrolle mehr. Du wirst all den Quatsch, den das Internet mit dir anstellt, einfach akzeptieren müssen.

Erinnerst du dich an «Hipster-Barista»? Der Typ mit Schal heisst eigentlich Dustin Mattson und hat ein zwiespältiges Verhältnis zum Foto, das 2011 viral ging – schliesslich habe es seiner ganzen Branche geschadet: «Es ist enttäuschend, dass wegen meines Bildes so viele Witze über professionelle Baristas gemacht werden», sagt er. «Andererseits hat mich die ganze Sache motiviert, noch härter zu arbeiten, noch besseren Kaffee zu machen und positive Energie in meine Tätigkeit zu stecken.»

Auch Laina Morris, bekannt als «Overly Attached Girlfriend», nutzte ihren Meme-Fame. Sie sammelte während der ersten Monate über 22'000 Dollar für gute Zwecke. Mittlerweile führt sie einen Youtube-Channel mit über 1.2 Millionen Abonennten und schlüpft dort immer mal wieder in die Rolle, die sie berühmt machte. «Wenn so etwas Gutes daraus entsteht, war es mir dieses schräge Video absolut wert», sagt sie. «Ich glaube, ich habe das Beste daraus gemacht.»

Wie die Menschen aus den berühmtesten Memes – vom «Success Kid» bis zu «Bad Luck Brian» heutzutage aussehen, siehst du in der Bildstrecke.


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20 Kommentare

Nicht sonderlich beeindruckt vor 2 Monate
Von der Laina Morris sah bzw. hörte ich noch nie was. Die schaut allerdings so durchgedreht aus der Wäsche, dass ich kurz Youtube bemühte. Nun, was soll man sagen? Sie reflektiert das, was unsere heutige Jugend ist: talentfrei. Und sie covert einen nicht minder talentfreien Schnösel. Das beste sind definitiv die Kommentare unterhalb des Videos. Dort gibt es wenigstens noch so etwas wie Unterhaltungswert.
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Lustig... vor 2 Monate
Wieso soll der jetzt aussehen wie ein Kotzbroken? Wegen dem Hipsterbart? Den Tattoos? Wo jeder zweiter Artikel von euch über Hipsterbärte und Tattoos ist? Seid ihr selber etwa Kotzbrocken? Naja Einsicht sei ja der Anfang auf dem Weg zur Besserung.
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Jürg N vor 2 Monate
wieso habt ihr das scumbag steve meme rausgenommen? sonst ist es euch doch auch egal wenn ihr hetze betreibt...
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Drehdichnichtum vor 2 Monate
Schon das Wort "Memes"....
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