Würdest du ihm die Haustüre öffnen?

Nicholas Brown zeigt auf Youtube seine gruseligen Kreationen. Und diese sind so täuschend echt, dass ihm Tausende beim Arbeiten zusehen wollen.

Nicholas Browns Talent? Mit seinen düsteren Masken und Skulpturen allen zeigen, wie man auf Youtube und Instagram ganz ohne dummem Geschwätz und nerviger Produktevermarktung Erfolg haben kann.

Der gebürtige Amerikaner mit Faible für Fantasy, der vor zehn Jahren für sein Studium nach Grossbritannien zog und da mittlerweile an seinem Doktortitel schleift, modelliert Figuren aus Gruselfilmen nach und zeigt seine eigene Lehm-Abbildungen der Kreaturen auf Social Media.

Alles wegen der Ex

«Ich habe nie einen Kunstkurs besucht», erzählt uns Nicholas. Er hat sich das Handwerk unter genauer Beobachtung anderer Modellier-Youtuber selbst beigebracht. «Im April letzten Jahres hielt ich nach unglaublich langer Zeit zum ersten Mal wieder Ton in meinen Händen.» Einen Monat später folgte auf seinem Youtube-Kanal bereits das erste Making-of-Video einer Teufelsfigur.

Davor verlor er jahrelang keinen Gedanken an das Modellieren. Erst seine Trennung im vergangenen Jahr gab ihm den Anstoss für das Ausleben seiner neu entfachten Leidenschaft. Als Inspiration für die düsteren Gestalten in seinen Werken diente aber nicht seine Ex, sondern andere Youtuber und seine Fans: «Um auf Youtube erfolgreich zu sein, muss man sich Charaktere aussuchen, die die Zuschauer auch sehen wollen», erzählt er. Seine Nachbildung von Dobby aus «Harry Potter» und dem Night King aus «Game of Thrones» seien bisher seine Lieblinge.

Tief ins Portemonnaie greifen

Wer sich jetzt schon Nicholas Kontaktdaten aus dem Internet gesaugt hat, um eine der Monster-Büsten als Halloween-Deko vorzubestellen, sei gewarnt: Mit ein paar hundert Franken staubt leider niemand eine seiner Arbeiten ab. «Ich benötige teils bis zu einem Monat, um eine Skulptur fertigzustellen.» Diesen Arbeitsaufwand mit ein paar Hunderternötli belohnen zu wollen, sei unter dem Mindestlohn.

Geld mache er mit seinen Werken also nicht wirklich. Trotz dem enormen Aufwand und den täuschend echten Endresultaten würden Kunstkritiker seine Schöpfungen nicht als Kunst anerkennen. «Ich könnte einen Eimer Farbe auf eine Leinwand schmeissen und das Bild würde sich besser verkaufen», sagt er. Ziemlich entmutigend.

Einen Job in einem Filmstudio zu ergattern und Charaktere zu gestalten, wäre deshalb sein Traum. «Könnte ich meinen PhD hinschmeissen, um nur noch zu modellieren, würde ich es sofort tun.» Bis dahin erfreut er aber seine 172'000 Abonnenten auf Youtube.


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15 Kommentare

Stefan Schweizer vor 1 Monat
Nein!! Es könnte ein Veganer oder ein Grüner sein.
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X vor 1 Monat
Bringen aneeee loll
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Ramses72 vor 1 Monat
Klar würd ich ihm die Tür öffnen aber bestimmt nicht Trump
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designer kartoffelstempel ag vor 1 Monat
....Und diese sind so täuschend echt.....???...... täuschend echt kann nur ein normaler mensch sein und dessen nachbildung, da es keine monster gibt im wahren leben, nichts von täuschend echte m.....!!!!
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