18-Jährige bewahrt sechs Menschen vor Suizid

Eine junge Engländerin soll durch ihre hoffnungsvollen Botschaften an einer Brücke mindestens sechs Personen davon abgehalten haben, sich das Leben zu nehmen. Für ihre Courage wurde sie jetzt von der Polizei geehrt.

Paige Hunter ist 18 Jahre jung und schon mehrfache Lebensretterin. Die Engländerin platzierte mehr als 40 hoffnungsvolle, positive Botschaften entlang der Wearmouth Bridge in Sunderland. Die Brücke ist bekannt als Ort, den viele depressive Personen für ihren Freitod wählen.

«Es wird besser»

Die Notizen und Ratschläge des Teenagers richten sich an Menschen, die in einer psychischen Krise stecken und sich verletzlich, alleine oder wertlos fühlen. Die Studentin, die nebenbei als Verkäuferin im Einzelhandel arbeitet, soll mit dieser Aktion die Leben von mindestens sechs potentiellen Selbstmördern gerettet haben.

Auf den Zetteln stehen mit bunten, fröhlichen Buchstaben lebensbejahende Sätze wie «Auch, wenn Dinge nicht immer einfach sind – dein Leben ist wichtig!», «Geh zurück – du bist es wert!» und «Manche Tage sind einfach etwas härter, als andere. Es wird besser!».

Ausgezeichnet!

Hauptkommissarin Sarah Pitt zeichnete die junge Frau im Namen der Gemeinde nun für ihren gesellschaftlichen Beitrag mit einer gerahmten Urkunde aus.

«Die innovative Art und Weise, wie Paige Menschen hilft, die psychische Hilfe benötigen, ist besonders für jemanden in ihrem Alter sehr bemerkenswert. Sie schafft es, mit ihren Nachrichten zu zeigen, dass alle Menschen Zugang zu psychiatrischer und psychologischer Betreuung und Hilfe haben».

Kleine Gesten retten Leben

Die junge Heldin sei eine echte Inspiration – nicht nur für sie selbst, sondern hoffentlich auch eine Inspiration für andere junge Leute, die auch Hilfsbedürftigen zur Seite stehen wollen. «Kleine Gesten können einen grossen Unterschied machen. Sie können Leben retten.»

Paige, die in den letzten Tagen auf die Brücke zurückgekehrt ist, um weitere Notizen hinzuzufügen, denke jetzt über eine Karriere in der psychologischen Betreuung nach.


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77 Kommentare

Oliver H. vor 5 Monate
Sry. Es istvreiner Egoismus Menschen v8m Selbstmord abzuhalten. Denn für das Leid interessiert sich niemand. Sondern nur vom Retten.
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Antwort von Altrui vor 5 Monate
Nenn mir nur eine einzige Sache, die ein Mensch für andere tut, die keinerlei egoistisches Motiv hat.
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Antwort von Mike vor 5 Monate
Dazu müsste man Egoismus genauer definieren. Ich bin mit dir einverstanden, man findet in jeder Handlung eine Art Egoismus, Altruismus existiert dementsprechend nicht. Aber muss jeder Hintergedanke einer Handlung (Ich schenke dir was damit ich mich besser fühle, meinen Status bei dir festige) wirklich als wirklicher Egoismus definiert werden?
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Antwort von Livia Robustelli Saudan vor 5 Monate
Das Interesse für das Leid fängt damit an zu erklären, dass Selbstmord keine gute Lösung ist: oder nach deiner Logik extrem egoistisch: das Leid hört ja nicht auf, sondern wird vervielfacht und lebenslang an die Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, etc. Weiter gegeben. Es gibt sehr wohl viele Leute, die das Leid interessiert (siehe oben und alle Hausärzte, Psychologen, Pfarrer, Kriseninterventionszentren, Lehrer, Jugend-und Sozialarbeiter, Dargebotene Hand, etc.), aber für Leidende ist es manchmal sehr schwierig, Hilfe anzunehmen und umzusetzen. Ich empfehle allen zu dem Thema den DOK Film „Dein Schmerz ist auch mein Schmerz.“
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