Mann filmt seine Fürze und wird entlassen

Ein Amerikaner, der durch die Dokumentation seiner eigenen Blähungen zum Helden des Internets avancierte, ist jetzt arbeitslos. Nun sammelt er Spenden, um das Furzen zu seinem Vollzeitjob zu machen.

Paul Flart nennt sich der aktuelle Held des Internets, der durch seine aktive Darmflora und damit einhergehende Blähungen, zu viralem Fame gelangte. Seine berüchtigten Fürze haben ihn nun aber seinen Job als Wachmann gekostet.

Der blähende Sicherheitsbeamte aus Florida zeichnete in den letzten sechs Monaten während der Arbeit sehr akkurat seine Fürze auf, die er regelmässig brav auf Instagram postet – wie ein echter Fartfluencer eben. Insider und eingeweihte Genussmenschen verfolgen Doug – wie Paul Flart im richtigen Leben heisst – bereits seit einem halben Jahr. Seinen grossen Durchbruch  auf dem internationalen Web-Celebrity-Parkett feierte er aber erst vergangene Woche, als ein Reddit-User eine Art «Best of» seiner eindrücklichsten Arschtrompeten teilte.

Verkannte Künstler habens schwer

Der Beitrag ging durch die Decke und innerhalb weniger Tage, die Zahl seine Insta-Follower schoss in die Höhe. Mittlerweile folgen bereits rund 50'000 eingefleischte Fans dem Furz-Künstler. Und die Verehrung ist gross. Seine Clips werden gar als «die Sixtinische Kapelle der Furzvideos» bezeichnet.

Leider können nicht alle so viel mit dieser doch eher nischigen Art von «Kunst» anfangen. In einem Instagram-Live-Video streamte Paul seine Entlassung. «Es ist uns aufgefallen, dass Sie sich in Uniform auf dem Grundstück unseres Kunden aufgezeichnet haben», hörte man seinen Vorgesetzten sprechen. Als Doug darauf hinwies, dass keines seiner Videos Logos oder identifizierende Details über den Arbeitsplatz zeigte, übergab ihm sein Vorgesetzter das offizielle Schreiben. Trauriges Ergebnis: «Das wars, ich habe den Job verloren, Leute.»

Spendenaufruf für die Furz-Autorität

Aber als König der viralen Flatulenzen hat Paul schon ehrgeizige Pläne für die Zukunft: Neben einem Auftritt bei Jimmy Kimmel plant Paul Flarts eine eigene Merch-Kollektion mit Shirts, Kappen und fancy Furz-Fan-Artikeln. Um das alles zu realisieren ist der aufgeblähte Amerikaner derzeit auf der Suche nach einem Manager, der ihn in seinen Welteroberungsplänen weiterbringt.

Um sein Leben und seine Leidenschaft nach dem Jobverlust finanzieren zu können, ruft die selbsternannte «Furz-Autorität» nun auf Patreon seine Fans auf, ihm Spenden zu überweisen: «Ich bin Paul Flart, Ich mache Furzvideos auf Instagram, um Freude und Glück in die Welt zu bringen. Mein Ziel ist es, die erste Person zu sein, die vom Furzen lebt.»


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38 Kommentare

Mike D. vor 27 Tagen
..tönt etwa wie eine Harley-Davidson im "Endstadium"
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Antwort
Kopfschüttel vor 29 Tagen
Gibt eigentlich auf dieser komischen Welt auch noch ein paar normale Menschen oder sind echt schon alle verblödet
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Bernadette Z. vor 29 Tagen
Kein Wunder muss der so oft furzen. So wie er aussieht ernährt es sich wohl auch entsprechend bei null Bewegung. Dass man mit sowas bekannt werden kann, zeugt nicht gerade von Intelligenz der Zuschauer.
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vor 29 Tagen
Man schaue sich denn Kerl mal an....igitt!
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