Dieser Teenager wird der nächste Eminem

Ein 13-jähriger Bub hat bei «America’s Got Talent» besser gerappt als so mancher Cloud-Rapper. Kaum verwunderlich, wird der Teenie nun gehypt.

Castingshows wie «Amercia’s Got Talent», «X Factor» oder «The Voice» können furchtbar sein. Da treten Leute mit ihren musizierenden Hühnern auf, Männer, die zeigen, wie gut sie rülpsen können und «Komiker», die nur «Klopf Klopf»-Witze auf Lager haben. Andererseits helfen solche Castingshows einigen. Beispielsweise Susan Boyle, die mit ihrem Auftritt internationale Berühmtheit erlangte oder One Direction, die einen regelrechten Hype auslösten. Vielleicht geschieht das bald auch mit Maddoc Johnson.

«Mein Leben hat sich verändert»

Der 13-jährige Schüler aus dem US-Bundestaat New Hampshire, alias «Patches», performte anfangs Juli für die Jury, bestehend aus Simon Cowell, Heidi Klum, Mel B und Howie Mandel, in der Vorrunde bei «America’s Got Talent» seine eigene Rapmusik. Er bewies dabei sein grosses Talent. Würde man ihm nicht zutrauen, denn er sieht eher so aus, als wäre er von der Sonntagsschule abgehauen und unglaublich stolz drauf.

Der junge Eminem gelang so in die nächste Runde und trug die Woche darauf erneut einen eigenen Rap vor. Sein Stück handelt davon, wie sich sein Leben nach dem Casting verändert hat. «Die Leute kennen meinen Namen, mein Leben hat sich verändert, es wird nie wieder gleich sein, ich werde die Energie aufrecht behalten», rhymt Maddoc. Neben seinen Eltern, rastete ebenfalls das Publikum völlig aus und sang den Refrain mit: «Ich werde die Mikrofone zu Asche verwandeln, nenn mich Patches».

Sein Ziel: Das blaue Verifikations-Häkchen auf Instagram

Trotz Lobgesängen der Jury, schaffte «Patches» es aber nicht in die nächste Runde. Backstage erzählt er: «Wenn du nichts Neues tust oder besser warst als das letzte Mal, bist du draussen. So läuft das eben.»

Das Ziel des jungen Rappers sei es, irgendwann am Broadway auftreten zu können. Maddoc liebt das Musical «Hamilton» und ist Fan von Schauspieler, Rapper und «Hamilton»-Texter und Komponist Lin-Manuel Miranda. Ein weiterer Wunsch: «Ich möchte irgendwann vor einem grossen Publikum performen und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ausserdem möchte ich ein blaues Verifikations-Häkchen auf Instagram neben meinem Namen haben.»


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33 Kommentare

Linda vor 5 Monate
Ich habe wirklich keinen blassen Schimmer, was ein Cloud-Rapper ist aber irgendwie mache ich mir jetzt Sorgen um meine Daten.
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Simu vor 5 Monate
Wer will denn als "nächster Eminem" bekannt sein? Niemand will eine Kopie sein, sondern sein eigenes Ding durchziehen.
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Träum weiter vor 5 Monate
Ein gesicht und ne stimme sind noch nichts, wer macht seine tracks? Wer schreibt die reime? Wer bringt das zeug in die läden? Und vor allem, wer wirds schon kaufen? Schon eazy e ist bergab gegangen nach dem NWA auseinander gebrochen ist. Dazu hatte eazy e auch noch nen guten hintergrund für rap... Wir werden nicht mehr viel von dem kind höhren...
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vor 5 Monate
Ja geht so bin mir nicht so sicher er ist gut aber nicht gut genug
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