Ein ganzes Buch voller Sexmaschinen

Ein vernünftiger Sexroboter kostet gut und gerne einige tausend Franken – warum also nicht selbst einen basteln?

So ziemlich jeder von uns hat irgendwann während seiner Pubertät alltägliche Dinge als Sextoys missbraucht. Unzählige junge Frauen führen heimliche Affären mit ihrem Duschkopf und die meisten Typen haben irgendwann einmal gegooglet, wie man aus einer WC-Papierrolle eine künstliche Mumu bastelt.

Manche Menschen entwickeln aus dieser jugendlichen Experimentierfreudigkeit eine wahre Obsession. Die archaischen Helferlein entwickeln sich dann über die Jahre zu elaborierten Sexrobotern. Solche dokumentierte US-Fotograf Timothy Archibald in seinem Buch «Sex Machines: Photographs and Interviews».

Normale Familienmenschen

Um die Community der DIY-Sextoy-Tüftler kennenzulernen, trieb sich Archibald monatelang in einem privaten Forum herum. Am Ende gewann er das Vertrauen einiger User und besuchte sie schliesslich zuhause, wo er Interviews führte und die Maschinen ablichtete. «Viele dieser Erfinder sind normale Familienmenschen, die mit ihren Robotern eine angeschlagene Beziehung retteten oder einfach ihren Partnern eine Freude machen wollten», sagt er zu seinem Buch.

Einige der Sexroboter basieren auf Maschinen, die man in jedem Haushalt findet: Mit einem Mixer kann man schliesslich auch Dinge anstellen, die mehr Freude bereiten als Kuchen. Manche der Entwickler schafften es mit ihrem Hobby aus der Garage heraus und verkaufen ihre Apparate laut Archibald mittlerweile auf ebay und in Sextoy-Läden. Fast wie Steve Jobs also.

Die interessantesten selbstgebauten Sexroboter siehst du oben in der Bildstrecke.


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19 Kommentare

Bearli vor 29 Tagen
Msstubieren mit Staubsauger ist zwar nicht neu aber den Orgassmus wo man bekommt lässt dich in den Himmel gleiten.Anleitung simpel aber bompastisch.
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Antwort von Maschine? vor 28 Tagen
Meine Frau hat gerade gelächelt. Mitleidig.
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Ekeltoni vor 29 Tagen
Ich habe auch mal eine sexmaschine gebaut, für masochistinnen. Die maschine besteht aus einer kettensäge, auf deren schwertspitze ich eine eichel gemalt habe. Dort wo das schwert am motorblockangemacht ist habe ich unten zwei weisse bälle angemacht, die ich mit brauner wolle beklebt habe. Diese bälle stellen die eier dar. Der vorteil an diesem dildo ist, dass es kein zusätzliches gleitgel braucht. Weil das sägeblatt wird ja vorzu mit kettenöl geschmiert. Schon 150 stück davon habe ich verkauft und nur positive meldungen bekommen. Gerade bin ich dabei einen presslufthammer zum analstöpsel umzuwandeln. Den aufsatz habe ich schon als eichel bemalt.
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Antwort von Ka-tschikka vor 28 Tagen
Irgendwie witzig, wenn auch schräg. Insgesamt fühlt es sich an wie eine verpasste Chance. Aber Danke trotzdem , immerhin ist Montag
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