Ein Sextoy hat mein Leben verändert

Seit sich unsere Autorin ein spezielles Lovetoy besorgt hat, weiss sie endlich, wie sich ein Orgasmus anfühlt. Und das wiederum verändert ihr Leben.

Bis zu meinem 21. Lebensjahr war ich artig und habe mit dem Sex gewartet. Es war wirklich nicht so, dass ich nicht die Gelegenheiten dazu gehabt hätte (Ich sehe schon die «Du bist sicher hässlich»-Kommentare). Mir wurde sehr früh eingeimpft, dass ich im ewigen Höllenfeuer für meinen prämarital gerissenen Hymen bestraft würde. Also liess ich es sein – bis die Wirkung der Indoktrination langsam verflog und ich beschloss, offener durchs Leben zu schreiten. Alice Schwarzer wäre stolz.

Vaginaler Orgasmus? Ein Mythos.

Während meine Schulfreundinnen mit 14 schon ihre ersten sexuellen Erfahrungen sammelten, sass ich also Zuhause und holte mir das Wissen aus dem Netz. Heisst: Aus Pornos. Das Einprägsamste an diesen «Aufklärungsvideos» war das Gestöhne der Frauen, sobald ein Glied ihre Lippen – egal welche – berührte. So läuft es aber nicht, erfuhr ich dann, als ich mein erstes Mal hatte. Und ich dachte wirklich, ich komme innerhalb weniger Minuten, wenn ein Penis in mir steckt. Haha… Ha.

Beim zweiten Mal, sechsten Mal, dem 18. Mal wurde mir klar: Ich gehöre nicht zu den glücklichen Frauen, die vaginal ihren Höhepunkt erreichen. Im Internet heisst es, das sei keine Seltenheit. Im Gegenteil. 35 Prozent aller Frauen kommen laut «Journal Archives of Sexual Behaviour» gar nicht zum Orgasmus. Die restlichen 65 Prozent meistens nur durch die Stimulation der Klitoris. Ein rein vaginaler Orgasmus ist also in vielen Fällen vorgegaukelt. Sorry, Jungs.

Wie in Watte gebettet

Viele Experten schlagen im Internet vor, man solle sich Sextoys besorgen. Was ich dann auch tat. Ich habe mir zuerst die kleinen Vibratoren, solche, die man in den Club-WCs für fünf Franken findet, gekauft. Danach probierte ich stärkere Vibratoren für mehr Stutz aus. Und irgendwann habe ich den Womanizer geschenkt bekommen. Von dem hört man ständig – in der Werbung, von Arbeitskolleginnen, sogar vom Grosi. Ich schenkte dem Klitoris-Verwöhner nie Beachtung… bis ich sah, wozu er fähig ist.

Verdammt! Man sagt doch, dass bestimmte Drogen das Gefühl geben, in Watte gebettet zu sein und die vollkommene Zufriedenheit gefunden zu haben. So erging es mir mit dem Womanizer. Mein ganzer Körper stand wie unter Strom, mein Speichel schmeckte wie Honig, in meinem Kopf keine Gedanken mehr. Innerhalb weniger Sekunden hatte ich den intensivsten Orgasmus ever. Ich gebe zu: Am ersten Tag habe ich es mir ungefähr acht Mal besorgt. Und jedes Mal fühlte sich meine Vagina so, als wäre Weihnachten.

Endlich komm ich <3

Der Womanizer funktioniert nicht wie herkömmliche Vibratoren. Die Klitoris wird von der Öffnung leicht angesaugt und durch pulsierende Druckwellen stimuliert. Da nur der Kitzler gekitzelt wird, kann man den Kitzler-King easy während des Geschlechtsaktes brauchen, bei vielen Stellungen. Et voilà: Endlich komme ich auch während dem Sex. Und überhaupt: Wenn ich mal wieder den Eisprung habe und einfach schön weggecockt werden möchte, nehme ich den Womanizer. Und alles ist gut. Ich bin also nicht mehr so abhängig von den Schwänzen der Männer. Das Leben ist schön.

P.S. Der Womanizer ist hier erhältlich.


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64 Kommentare

DepplSeppl vor 12 Tagen
Wo soll man anfangen? Verbreiten von sexualmedizinischen Fehlinformationen zum Herbeireden eines Bedarfs für das Ding? Die plumpe Story mit der sich durch einen Vibrator endlich vollständig emanzipierenden Frau? Die Beschreibung des Womanizers gefällt mir am besten, das mit dem leichten Ansaugen. James Dyson wäre stolz. Wieso ist dieser Beitrag eigentlich nicht als Werbung gekennzeichnet? War das nicht mal der journalistische Minimalstandard...?
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Roger vor 12 Tagen
Wau... Super und ehrlich geschrieben. Ich als Mann liebe dieses Ding auch. Unglaublich und schön wie hier die Frauen kommen. Eine wahre bereicherung bei meinen Sexspielen mit den Frauen. Ich liebe es 😉
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Isthisfreerealestate? vor 12 Tagen
Warum ist dieser Artikel nicht als Paid Post markiert? Diese hybriden Formen von “Journalismus”, Werbung und Reviews sind heutzutage immer häufiger als unmarkierte Paid Post vorzutreffen.
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Shame vor 12 Tagen
Kenne ich 👍🏾🙏🏾 würde ich glatt so unterschreiben 😁😉
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