Mit Spinnenangst auf der Insektenbörse

Wir haben die «Internationale Insekten- und Spinnenbörse» in Kloten besucht, um uns von unserer panischen Angst vor Krabbeltieren zu lösen.

 

Haarige Spinnen, exotische Käfer, Skorpione, Tausendfüssler und anderes Getier mit viel zu vielen Beinen, Augen und giftigen Features tummelten sich am Samstag in der Klotener Stadthalle. Bei der «Internationalen Insekten- und Spinnenbörse» trafen sich Fans und Freunde von allem, was kreucht und fleucht und ganz allgemein als bestenfalls eher unattraktiv gilt, schlimmstenfalls sogar Angstschweiss und Panikattacken auslöst.

Unsere Kollegin Monira von 20 Minuten gehört zu letzterer Gruppe von Menschen. Alleine der Gedanke an Spinnen löst bei der 32-Jährigen eine Gänsehaut sondergleichen aus. Sogar gemeine Hausspinnen in der Zimmerecke lassen sie normalerweise fluchtartig den Raum verlassen. Heute stellt sie sich ihren Ängsten und will sich von den bekannten Hypnotiseuren Ivo Rütsche und Sergio Gai dabei helfen lassen, ihre (irrationale?) Panik unter Kontrolle zu bekommen.

Unsicherheit und Kontrollverlust

In einem abgedunkelten Hinterzimmer – weit weg von den unzähligen Krabbeltieren, die bei der Veranstaltung ausgestellt und verkauft werden – treffen wir die renommierten Angst-Coaches, die unserer Arachnophobikerin die Angst nehmen und einen völlig neuen Zugang zu ihren Gefühlen gegenüber achtbeinigen Lebewesen bescheren sollen.

Während ihrer langjährigen Berufserfahrung haben Ivo und Sergio schon so einige Leute von ihren Ängsten befreit. «Von zehnjährigen Mädchen bis älteren, gestandenen Männern kommen eigentlich alle möglichen Menschen zu uns», erklärt Sergio. Ivo ergänz: «Die Unsicherheit hängt oft vor allem mit dem Gedanken an Kontrollverlust zusammen. Wenn man weiss, wie die Tiere ticken und wie man sie kontrollieren kann, schwindet auch die Angst.»

Eine Garantie gibt es nicht

Monira begibt sich also in sehr professionelle Hypnose-Hände. Anstatt sie – wie ehrlich gesagt erwartet – mit Pendel und Fingerschnips innerhalb weniger Sekunden von einer ängstlichen Spinnenhasserin zu einer furchtlosen Insektenliebhaberin mutieren zu lassen, dauert der Prozess inklusive intensivem Vorgespräch gut über eine Stunde. Und selbst danach heisst es: «Eine Garantie, dass man sofort von all seinen Unsicherheiten befreit ist, kann man natürlich nie geben. Da spielen verschiedenste Faktoren eine Rolle.»

Immerhin folgt direkt im Anschluss die Probe aufs Exempel: Unsere Kollegin wird mit ihrer grössten Angst konfrontiert und befindet sich quasi von Angesicht zu Angesicht mit einer grossen, behaarten Vogelspinne. Ob und was die Hypnose-Therapie bewirkt hat? Siehst du oben im Video.


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6 Kommentare

Andrea vor 13 Tagen
Diese Spinne ist nicht giftig.
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Antwort
Spinnenfreundi vor 14 Tagen
Jöö dieser pelzige Körper! Wie kann man sich nur gruusen vor sowas Süssem?
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Daniel vor 14 Tagen
Jede Spinne ist giftig.Aber keine Vogelspinne ist fähig einen Menschen zu töten.Dazu ist das Gift zu wenig stark.
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Blöööö vor 14 Tagen
Spinnen streichelt man nicht...
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