Grausamer Vater quält seine Kinder auf Youtube

Ein amerikanischer Mann, der wegen Kindesmisshandlung zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt wurde, demütigt weiterhin seine minderjährigen Kinder öffentlich im Internet.


Ein US-Youtuber, der vergangenes Jahr wegen seiner grausamen Clips verurteilt wurde und zurzeit eine fünfjährige Bewährungsstrafe wegen Missbrauch des Kindeswohls ablebt, hat aus seiner Vergangenheit nicht viel gelernt. Auf seinem neuen Youtube-Kanal macht der Rabenvater weiter wie zuvor.

Fünf Jahre Bewährung und nichts gelernt

Mike Martin heisst der berühmt-berüchtigt geworden durch seine herzzerreissenden Clips, in denen er seine Kinder vor laufender Kamera demütigte, indem er sie anschrie, bis sie weinten, mit einem Hammer ihre Lieblingsspielsachen zertrümmerte oder grausame «Pranks» mit ihnen spielte.

So gaukelte er einem seiner Söhne vor, er hätte ihn zur Adoption freigegeben. Einen anderen warf er gewaltvoll «im Spiel» zu Boden und nicht zuletzt stachelte er seine Sprösslinge dazu an, sich gegenseitig zu verprügeln. Unter dem Pseudonym «DaddyOFive» scharte er mit seinen Videos eine Online-Anhängerschar von über einer Million Fans um sich.

Und weiter gehts

Nach diversen Anzeigen gegen Martin und einem langen Rechtsstreit entschied das Gericht, ihm die Sorgerechtsermächtigung zweier von fünf seiner Kinder zu entziehen und diese in die Obhut ihrer leiblichen Mutter zu übergeben.

Traurig aber wahr: Der Familienvater hat schon längst einen neuen Channel. Hier dreht und veröffentlicht er – diesmal gemeinsam mit seiner neuen Ehefrau – regelmässig neue Clips unter dem Namen «FamilyOFive». Und er scheint genau gar nichts gelernt zu haben.

Die Behörden sind informiert

Martin lädt weiterhin verstörende Vlogs hoch, die von einer Viertelmillion Abonnenten geschaut werden und ihn dabei zeigen, wie er seine Kinder anbrüllt oder sie mit drastischen Fluchworten beschimpft. Er filmt seine Söhne in unangenehmen Situationen – der Trailer zum Channel zeigt einen seiner vor Schmerz weinenden Jungs nach einem Schlag in den Schritt – und zwingt alle Familienmitglieder, private und intime Einblicke zuzulassen.

Wie lange das traurige Spektakel so noch weitergehen kann, ist ungewiss. Die zuständigen Behörden sollen jedenfalls informiert und weitere Schritte seitens Jugendamt geplant sein.


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94 Kommentare

Lisa vor 3 Monate
Dieser hirnlose Typ ist das Letzte
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T. vor 3 Monate
Ob gestellt oder nicht, man sollte seine Kinder nicht dazu benutzen, Geld im Internet zz verdienen. Und wer die älteren Videos noch gesehen hat, hat sofort gemerkt, dass manche Reaktionen der Kinder nicht gespielt sein können (oder sie sind die unglaublichsten Kinder-Schauspieler der Welt.). Alle Eltern, die ihre Kinder fürs Clicks und das eigene Wohlergehen vor der Kamera blossstellen (egal ob fake oder nicht) sind schlechte Eltern. Basta!
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weiterundweiter vor 3 Monate
Was man hier scheinbar merkt ist, dass die Personen in den Kommentaren die Geschichte nicht kennen. Der Punkt ist, dass dies schon lange läuft. Die Familie hat für schönes, unterhaltsames Youtube-Drama gesorgt. Nun Runde 2? Nice.
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Kurt Aebischer vor 3 Monate
Das soll Kindsmisshandlung sein?Da ist doch nichts dabei,im Gegenteil,ist mega lustig und cool,konnte fast nicht mehr vor lachen.Echt lustig ist das.Habe den YouTube Kanal abonniert und hoffe auf noch viele solche Videos.Hätte ich Kinder,würde ich das auch machen.
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